Inhalt
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1. Einleitung und Kurzbeschreibung
Einleitung
Das Regionalfile der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien 1975 – 2023 (im Folgenden SIAB-R 7523) ist ein faktisch anonymisiertes1 Scientific Use File (SUF) der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien 1975 – 2023 (SIAB 7523)2. Das Regionalfile als spezifischer Typ von SUFs zeichnet sich durch die Erhaltung einer vergleichsweise tiefen regionalen Gliederung der Daten aus, bietet jedoch im Vergleich zur schwach anonymisierten Ausgangsdatei aus datenschutzrechtlichen Gründen lediglich ein eingeschränkteres Merkmalsspektrum auf Personen- bzw. Betriebsebene.
Die Ausgangsdatei für das SIAB-R 7523 bildet die schwach anonymisierte Version der SIAB 7523, eine 2%-Stichprobe aus der Grundgesamtheit der Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die IEB enthalten Daten zu allen Personen, die im Beobachtungszeitraum mindestens einmal einen der folgenden Zustände aufweisen:
- sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland (erfasst ab 1975),
- geringfügige Beschäftigung in Deutschland (erfasst ab 1999),
- Bezug von Leistungen nach dem Rechtskreis SGB III (erfasst ab 1975) oder SGB II (erfasst ab 2005),
- bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) bzw. den Grundsicherungsträgern als arbeitsuchend gemeldet (erfasst ab 1997),
- Teilnahme an arbeitsmarktpolitischer Maßnahme (erfasst ab 2000).
Diese aus unterschiedlichen Datenquellen stammenden Informationen werden in den IEB zusammengeführt und tagesgenau abgebildet.
Während die Beschäftigtenhistorik (BeH) Ursprung der Informationen zu sozialversicherungspflichtiger und geringfügiger Beschäftigung ist, wird der Bezug von Leistungen nach den Rechtskreisen des SGB III und des SGB II in der Leistungsempfängerhistorik (LeH) bzw. in der Leistungshistorik Grundsicherung (LHG) erfasst. Die Arbeitsuchendenhistoriken (ASU und XASU) stellen die Datenquelle für die durch die BA bzw. die durch die kommunalen Grundsicherungsträger erfassten Zeiten der Arbeitsuche dar, während die Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in den Maßnahmeteilnahmehistoriken (MTH und XMTH) erfasst wird.
Das SIAB-R 7523 wird im Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit im IAB produziert. Der Datensatz umfasst die Erwerbsverläufe von 2.012.471 Individuen, deren Erwerbsbiografien in insgesamt 76.263.909 Datenzeilen dokumentiert sind. Der vorliegende Datenreport beschreibt die Erstellung des SIAB Regionalfiles sowie die im SUF enthaltenen Merkmale.
Dieser Datenreport gliedert sich wie folgt: Neben der Einleitung enthält Kapitel 1 unter anderem Informationen zum Datenzugang sowie eine Kurzbeschreibung der Daten, das Mengengerüst und eine Merkmalsliste. Eine Beschreibung der einzelnen Datenquellen findet sich in Kapitel 2. Die Datenaufbereitung sowie das Anonymisierungskonzept des SUFs werden in Kapitel 3 diskutiert. Die Datenqualität wird in Kapitel 4 diskutiert, und die einzelnen Merkmale werden in Kapitel 5 dargestellt.
Datenzugang
Das SIAB-R 7523 wird auf Antrag Forscherinnen und Forschern zeitlich begrenzt für die Durchführung eines inhaltlich festgelegten Projekts zur Verarbeitung in Räumen ihrer Forschungseinrichtung zur Verfügung gestellt (§282 Abs. 7 SGB III). Für die Datennutzung ist zunächst ein Projektantrag beim FDZ einzureichen. Nach Genehmigung durch das FDZ wird ein projektspezifischer Nutzungsvertrag mit der wissenschaftlichen Einrichtung der Forschenden geschlossen. Details zu verschiedenen Datenzugangswegen, zu den Voraussetzungen der Datennutzung sowie zur Beantragung des Datensatzes können der FDZ-Website unter http://fdz.iab.de entnommen werden.
Veränderungen zum SIAB Regionalfile 7521
Merkmalskanon
In der SIAB R 7523 wurden gegenüber der Version SIAB R 7521 neue Merkmale zum Tagesentgelt aufgenommen, die bei der Anrechnung von Einmalzahlungen unterstützen und eine Imputation der zensierten Werte rechts der Beitragsbemessungsgrenze anbieten3. Die zugrundeliegenden Datenarbeiten werden in Drechsler et al. (2023) beschrieben. Weitere Informationen zu den neuen Merkmalen finden sich unter „Tagesentgelt (inkl. Einmalzahlungen) (tentgelt_bonus)“ und „Tagesentgelt (imputiert) (tentgelt_imp)“.
Tabelle 1 gibt einen Überblick über die Änderungen im Merkmalskanon über alle Quellen hinweg.
Tabelle 1: Änderungen des Merkmalskanons
Merkmal Erläuterung Tagesentgelt (inkl. Einmalzahlungen) (tentgelt_bonus_gr) Neues Merkmal Tagesentgelt (imputiert) (tentgelt_imp_gr) Neues Merkmal Datendokumentation
Im vorliegenden Datenreport wurden die Beschreibungen für folgende Merkmale überarbeitet bzw. ergänzt:
- Tagesentgelt/täglicher Leistungssatz (tentgelt_gr)
- Tagesentgelt (inkl. Einmalzahlungen) (tentgelt_bonus_gr)
- Tagesentgelt (imputiert) (tentgelt_imp_gr)
Der Abschnitt „1.5 Merkmalsliste“ wurde gelöscht. Als Ersatz dienen die detaillierten Übersichten zu den einzelnen Merkmalen (Label, Auszählungen, fehlende Werte) im Online-Anhang zum Datenreport (siehe Abschnitt A4).
Anonymisierung
Es wurde versucht, die Anonymisierung möglichst konsistent zur Vorgängerversion durchzuführen. Dennoch war es an einigen Stellen nötig, abweichende Zusammenfassungen und Löschungen vorzunehmen. Insbesondere bei der Variablen Arbeitsort - Kreisregion (ao_region) bitten wir Nutzerinnen und Nutzer der alten Datensatzversionen, sich mit den Änderungen vertraut zu machen. Es wurden folgende Anpassungen vorgenommen:
- Neue Zusammenfassung:
- Oberspreewald-Lausitz / Elbe-Elster (12066, 12062)
- Nicht mehr zusammengefasst:
- Wittmund / KS Wilhelmshafen (3462, 3405) und Friesland (3455)
- Schwalm-Eder-Kreis (6634) und Werra-Meißner-Kreis (6636)
- KS Kaiserslautern (7312) und Kaiserslautern (7335)
- Bad-Tölz-Wolfratshausen (9173) und Miesbach (9182)
- Neuburg-Schrobenhausen (9185) und Pfaffenhofen a. d. Ilm (9186)
- Rottal-Inn (9277) und Dingolfing-Landau (9279)
- Dillingen a. d. Donau (9773) und Donau-Ries (9779)
- Cottbus (12052) und Spree-Neiße (12071)
- Neue Sortierung:
- Eichsfeld / Unstrut-Hainich-Kreis (16061, 16064) neu mit Ausprägung 16061 wegen Verschiebung der Bevölkerungsanteile.
Steckbrief
Tabelle 2: Steckbrief
Themen/ Merkmalsgruppen Beschäftigtenhistorik (BeH):
Jahres- und Abmeldungen zur Sozialversicherung für sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigte
Leistungsempfängerhistorik (LeH):
Informationen zu Leistungsbezug nach SGB III für Bezieher von Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe und Unterhaltsgeld
Leistungshistorik Grundsicherung (LHG):
Daten zu Personen, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach SGB II beziehen (Trägerarten: ARGE/gemeinsame Einrichtungen, getrennte Trägerschaft/getrennte Aufgabenwahrnehmung, zugelassene kommunale Träger)
Arbeitsuchendenhistorik (ASU) sowie aus XSozial-BA-SGB II (XASU):
Informationen zur Arbeitsuche (Bewerberangebote) inklusive Informationen zur Arbeitsuche, die über den Übermittlungsstandard XSozial-BA-SGB II von zugelassenen kommunalen Trägern oder getrennten Trägern an die BA gemeldet werden.
Maßnahmeteilnahmehistorik (MTH) sowie aus XSozial-BA-SGB II (XMTH):
Informationen zu Teilnahmen an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktförderung inklusive Maßnahmen zur Eingliederung, die über den Übermittlungsstandard XSozial-BA-SGB II von zugelassenen kommunalen Trägern an die BA gemeldet werden.
Untersuchungs-einheit Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (ab 1999 auch geringfügig Beschäftigte), Personen im Leistungsbezug, Arbeitsuchende, Maßnahmeteilnehmende, Beschäftigungsbetriebe Fallzahlen 2.012.471 Personen
55.622.275 Originalsätze
76.263.909 überschneidungsfreie Sätze (nach Episodensplitting)
Zeitraum Der Zeitraum hängt von der Datenquelle ab.
BeH: 01.01.1975 - 31.12.2023
bis 2020: 36-Monats-Datei; 2021 und 2022: 18-Monats-Datei; 2023: 6-Monats-Datei)
LeH: 01.01.1975 - 31.12.2023
ASU: 01.01.1997 - 31.12.2023
LHG: 01.01.2007 - 31.12.2023
XASU: 01.01.2007 - 31.12.2023
MTH: 01.01.2000 - 31.12.2023
XMTH: 01.01.2007 - 31.12.2023
Zeitbezug Tagesgenau Regionale Gliederung 333 kreisfreie Städte/Landkreise bzw. Kreisregionen auf Basis des Arbeitsorts, kategoriales Merkmal zum Pendlerstatus/Wohnort Gebietsstand Gebietsstandsbereinigt zum 31.12.2013 Erhebungsdesign 2% Zufallsstichprobe Beteiligte Institutionen Sozialversicherungsträger, Bundesagentur für Arbeit, kommunale Träger Frequenz der Datensammlung Laufend Dateiformat/ -größe Stata: 4,5 GB; TXT: 4.5 GB Datenzugang Übermittlung der Daten ausschließlich an öffentliche Forschungseinrichtungen bzw. Einrichtungen, die nachweislich unabhängige wissenschaftliche Forschung betreiben. Anonymisie-rungsgrad Faktisch anonyme Daten (Scientific Use File) Bereinigungen - Kurzbeschreibung Die Daten des SIAB-R 7523 durchlaufen nach der Ziehung aus den IEB weitere Aufbereitungs- und Anonymisierungsschritte wie Umkodierungen einzelner Merkmale, Vergröberungen bzw. auch Löschungen von Variablen und Zeiträumen. Zitierung der Daten und Daten-dokumentation Daten:
Schmidtlein, Lisa; Schmucker, Alexandra; vom Berge, Philipp (2025): "Faktisch anonymisierte Version der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB-Regionalfile) – Version 7523 v1". Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). DOI: 10.5164/IAB.SIAB-R7523.de.en.v1
Der Datenzugang erfolgte über ein Scientific Use File, das über das Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zur Verfügung gestellt wurde.
Datendokumentation:
Schmidtlein, Lisa; Schmucker, Alexandra; vom Berge, Philipp (2025): Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien Regionalfile (SIAB-R) 1975 - 2023. FDZ-Datenreport, 06/2025 (de), Nürnberg.
DOI: 10.5164/IAB.FDZD.2506.de.v1
Datensatzversion Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien Regionalfile (SIAB-R) – Version 7523 v1;
DOI: 10.5164/IAB.SIAB-R7523.de.en.v1
Merkmalsliste
Die Merkmalsübersicht in Tabelle 4 listet die Variablennamen und die längeren Merkmalsbezeichnungen auf. Weiterhin bietet sie eine Übersicht darüber, ob und wie gut Merkmale in den einzelnen Datenquellen gefüllt sind. Tabelle 3 macht die Bedeutung der Schattierungen deutlich, die in Tabelle 4 den Füllgrad pro Merkmal und Quelle angeben.
Beispiel: Das Merkmal „Tagesentgelt bzw. täglicher Leistungssatz“ ist nur für BeH- und LeH-Sätze gefüllt. Die Sätze der anderen Datenquellen enthalten in dieser Variablen den Missing-Wert „.n“.
Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass einige Merkmale je nach Datenquelle unterschiedliche Inhalte haben. So enthält der Erwerbsstatus für BeH-Sätze die Personengruppe des Meldeverfahrens, für LeH-Sätze die Leistungsart, für LHG-Sätze den Status SGB II, für ASU- bzw. XASU-Sätze den Arbeitsuche-Status und für MTH- bzw. XMTH-Sätze die Maßnahmekategorie. Nicht bei jedem Merkmal sind diese Unterschiede direkt aus dem Variablennamen ersichtlich.
MengengerüstTabelle 5: Mengengerüst
Fallzahlen vor Episodensplitting nach Episodensplitting BeH 39.586.953 46.922.122 LeH 4.566.898 6.968.283 LHG 2.080.668 5.939.711 (X)MTH 1.255.120 2.203.413 (X)ASU 8.132.636 14.230.380 Sätze insgesamt 55.622.275 76.263.909 Personen 2.012.471 2.012.471 __________________________________________________________________________________
1 Zum Konzept der faktischen Anonymität siehe Abschnitt 3.4.2 Für die schwach anonymisierte Version SIAB 7523 siehe Schmucker et al. (2025).
3 Das in den Skripten von Stüber et al. (2023) enthaltene Verfahren zur Imputation der Löhne kann nun durch die neu angebotenen Variablen ersetzt werden.
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2. Datenquellen
Die administrativen Personendaten werden aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB gezogen. Diese vereinen Daten aus verschiedenen Datenquellen, die jeweils Informationen aus unterschiedlichen EDV-Verfahren enthalten können. Zusätzlich werden einige ergänzende Merkmale aus diesen Datenquellen in die administrativen Personendaten aufgenommen, die nicht Teil der IEB sind. Abbildung 1 veranschaulicht die Datenflüsse, die zur SIAB führen und stellt deren Beziehung zu anderen Datenprodukten des FDZ dar.
Abbildung 1: Quellen der SIAB
Beschäftigtenhistorik (BeH)
Die Quelle für Informationen über Beschäftigung ist die Beschäftigtenhistorik (BeH) des IAB. Die Grundlage der Daten ist das mit Wirkung vom 01.01.1973 eingeführte (und seit dem 01.01.1991 auf Ostdeutschland ausgedehnte) integrierte Meldeverfahren zur Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung (DEÜV; früher DEVO/DÜVO; vgl. für weitere Details: Bender et al., 1996, S. 4ff.; Wermter/Cramer, 1988). Es verlangt von den Arbeitgebern, mindestens einmal jährlich Meldungen für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an die zuständigen Sozialversicherungsträger abzugeben. Die BeH erfasst alle Arbeiter*innen und Angestellten sowie alle Auszubildenden, soweit sie nicht von der Sozialversicherungspflicht befreit sind. Dies bedeutet, dass verbeamtete und selbstständige Tätigkeiten sowie Studierende4 (vgl. Cramer, 1985) grundsätzlich nicht in der BeH erfasst werden. Seit der Änderung des Meldeverfahrens zum 01.01.1999 werden auch geringfügig Beschäftigte und mithelfende Familienangehörige erfasst (enthalten erst ab 01.04.1999). Die Daten werden von den Krankenkassen aufgenommen, von der Bundesagentur für Arbeit gesammelt und aufbereitet und anschließend vom IAB in dessen Historikdatei integriert.
Die Merkmale des SIAB-R 7523, die sich auf Betriebe beziehen, werden dem Betriebs-Historik-Panel (BHP, vgl. Ganzer et al. 2024) entnommen, das ebenso auf der BeH basiert. Im SUF enthalten sind dabei folgende auf dem BHP basierende und angepasste Merkmale:
- „Arbeitsort – Kreisregion“ (ao_region)
- „Wirtschaftszweig w08_3 vervollständigt durch Extrapolation/Imputation“ (w08_gen_gr)
Zwei Dinge müssen bei beiden Betriebsinformationen berücksichtigt werden:
1. Die Merkmale zu den Betrieben werden zum 30.6. eines Jahres erfasst und auf Basis der Personendaten für die entsprechende Betriebsnummer aggregiert. Die Betriebsmerkmale sind deshalb im Unterschied zu den Personenangaben keine zeitraumbezogenen Daten, sondern nur am 30.6. jedes Jahres exakt gültig.5
2. Zum anderen wird das BHP direkt aus der BeH erstellt, die SIAB Personen-Datei jedoch aus den IEB (siehe Abbildung 1), in die nicht alle Datensätze der BeH übernommen werden.
Leistungsempfängerhistorik (LeH)
Die Leistungshistorik Grundsicherung (LHG) enthält Informationen zu erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, ihren Bedarfsgemeinschaftsmitgliedern nach § 7 SGB II und besonderen Personen im Umfeld einer Bedarfsgemeinschaft. Eine Verknüpfung von Individuen mit SGB-II-Leistungsbezug innerhalb von Bedarfsgemeinschaften ist in der SIAB jedoch nicht möglich. Leistungsbezug nach SGB II umfasst sowohl Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (z.B. ALG II), wie auch Zuschläge zum ALG II oder auch zusätzliche Leistungen. Die LHG enthält jedoch keine Angaben zu den jeweiligen Leistungssätzen. Da die Ermittlung der Höhe des Leistungsbezugs in der Grundsicherung nicht auf individueller Ebene erfolgt, sondern auf der Ebene von Bedarfsgemeinschaften, ist die Zuweisung eines individuellen Leistungssatzes problematisch. Daher enthält auch die SIAB keine Angaben zur Höhe des SGB-II-Leistungsbezugs.
Im Gegensatz zu den Leistungen aus dem Rechtskreis des SGB III ist die Bundesagentur für Arbeit nicht alleiniger Träger der Leistungen. Es wird demnach unterschieden nach den drei möglichen Trägerarten:
- Arbeitsgemeinschaften (ARGEn, bis 2010)/gemeinsame Einrichtungen (ab 2011) aus gemeinsamer Aufgabenwahrnehmung von BA und Kommune,
- Getrennte Trägerschaft (gT)/getrennte Aufgabenwahrnehmung (bis 2011) – hier besteht eine Aufgabenteilung zwischen BA und Kommune6,
- Zugelassene kommunale Träger, die nach der anfänglichen Experimentierklausel des § 6a auch als optierende Kommunen oder Optionskommunen bezeichnet werden – hier übernimmt die Kommune alle Aufgaben aus dem Bereich des SGB II.
Die Daten der LHG stammen aus verschiedenen Meldeverfahren. In der Regel findet das IT-Verfahren A2LL bis 2010 bei ARGEn und ab 2011 bei gemeinsamen Einrichtungen Verwendung.7 Zugelassene kommunale Träger verwenden verschiedene eigene IT-Verfahren und übermitteln ihre Daten mittels des Standards XSozial-BA-SGB II einmal monatlich an die Bundesagentur für Arbeit. Bei Kommunen mit getrennter Trägerschaft kommen beide Verfahren zum Einsatz. Die unterschiedlichen Datenstandards haben Auswirkungen auf Umfang und Qualität der gelieferten Daten.
Der linke Datenrand der LHG ist der 01.01.2005. Die Datenquelle ist jedoch bis Anfang 2007 lückenhaft (siehe Kapitel 4).
Leistungshistorik Grundsicherung (LHG)
Die Leistungshistorik Grundsicherung (LHG) enthält Informationen zu erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, ihren Bedarfsgemeinschaftsmitgliedern nach § 7 SGB II und besonderen Personen im Umfeld einer Bedarfsgemeinschaft. Eine Verknüpfung von Individuen mit SGB-II-Leistungsbezug innerhalb von Bedarfsgemeinschaften ist in der SIAB jedoch nicht möglich. Leistungsbezug nach SGB II umfasst sowohl Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (z.B. ALG II), wie auch Zuschläge zum ALG II oder auch zusätzliche Leistungen. Die LHG enthält jedoch keine Angaben zu den jeweiligen Leistungssätzen. Da die Ermittlung der Höhe des Leistungsbezugs in der Grundsicherung nicht auf individueller Ebene erfolgt, sondern auf der Ebene von Bedarfsgemeinschaften, ist die Zuweisung eines individuellen Leistungssatzes problematisch. Daher enthält auch die SIAB keine Angaben zur Höhe des SGB-II-Leistungsbezugs.
Im Gegensatz zu den Leistungen aus dem Rechtskreis des SGB III ist die Bundesagentur für Arbeit nicht alleiniger Träger der Leistungen. Es wird demnach unterschieden nach den drei möglichen Trägerarten:- Arbeitsgemeinschaften (ARGEn, bis 2010)/gemeinsame Einrichtungen (ab 2011) aus gemeinsamer Aufgabenwahrnehmung von BA und Kommune,
- Getrennte Trägerschaft (gT)/getrennte Aufgabenwahrnehmung (bis 2011) – hier besteht eine Aufgabenteilung zwischen BA und Kommune5,
- Zugelassene kommunale Träger, die nach der anfänglichen Experimentierklausel des § 6a auch als optierende Kommunen oder Optionskommunen bezeichnet werden – hier übernimmt die Kommune alle Aufgaben aus dem Bereich des SGB II.
Die Daten der LHG stammen aus verschiedenen Meldeverfahren. In der Regel findet das IT-Verfahren A2LL bis 2010 bei ARGEn und ab 2011 bei gemeinsamen Einrichtungen Verwendung.6 Zugelassene kommunale Träger verwenden verschiedene eigene IT-Verfahren und übermitteln ihre Daten mittels des Standards XSozial-BA-SGB II einmal monatlich an die Bundesagentur für Arbeit. Bei Kommunen mit getrennter Trägerschaft kommen beide Verfahren zum Einsatz. Die unterschiedlichen Datenstandards haben Auswirkungen auf Umfang und Qualität der gelieferten Daten.
Der linke Datenrand der LHG ist der 01.01.2005. Die Datenquelle ist jedoch bis Anfang 2007 lückenhaft (siehe Kapitel 4).Arbeitsuchendenhistoriken (ASU/XASU)
Daten über Arbeitsuchende werden in den Arbeitsuchendenhistoriken (ASU und XASU) gespeichert. Die Quelle ASU enthält Informationen zu Arbeitsuchenden, welche bei Arbeitsagenturen verzeichnet sind, ab 2005 auch solche, die bei Arbeitsgemeinschaften und getrennten Trägerschaften gemeldet sind. In der Quelle XASU sind ab 2005 die Daten von arbeitsuchenden Personen im ALG-II-Bezug von zugelassenen kommunalen Trägern enthalten, welche nach dem XSozial-Standard konsolidiert gemeldet werden. Der linke Datenrand der ASU ist der 01.01.1997, der der XASU ist der 01.01.2005.
Maßnahmeteilnahmehistoriken (MTH/XMTH)
Die Maßnahmeteilnahmehistoriken (MTH) enthalten Informationen, die verschiedenen Rechtskreisen zugeordnet werden können. Zum einen sind Maßnahmen und Maßnahmeteilnahmen der aktiven Arbeitsmarktförderung nach dem SGB III enthalten. Zum anderen beinhalten die MTH Maßnahmen aus dem Rechtskreis SGB II, wenn diese in Verfahren der BA erfasst werden. In der Quelle XMTH sind ab 2005 Maßnahmen der zugelassenen kommunalen Träger bzw. optierenden Kommunen geführt. Der linke Datenrand der MTH ist der 01.01.2000, der der XMTH ist der 01.01.2005.
4 Studierende können dennoch in der BeH erscheinen, wenn sie parallel zum Studium z.B. geringfügig beschäftigt waren.
5 Extrembeispiel: Es liegen Beschäftigungsmeldungen vom 1.1. bis zum 30.05.2006 vor, der Betrieb meldet jedoch Konkurs an, weshalb alle Beschäftigten entlassen werden. Dann gibt es im BHP zu diesem Betrieb für 2006 keine Informationen.
6 Die Kommune übernimmt die Kosten der Unterkunft und Heizung (§ 22 SGB II) sowie die abweichend zu erbringenden Leistungen (§ 23 (3) SGB II) und die flankierenden Leistungen nach §16 (2) Satz 2 Nr. 1 - 4 SGB II. Von der BA werden dagegen Regelleistungen, Sozialversicherungsbeiträge und Eingliederungs-leistungen (SGB III und SGB II) sowie spezifische Leistungen ohne die oben genannten flankierenden Leistungen erbracht.
72014 wurde A2LL sukzessive durch ALLEGRO als neues IT-Verfahren für die Grundsicherung im SGB II in gemeinsamen Einrichtungen ersetzt.
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3. Datenaufbereitung und Stichprobenziehung
Bereinigungen und Aufbereitungen
Bevor die Daten aus den in Kapitel 2 genannten Quellen zur IEB zusammengefügt werden, durchlaufen sie quellenspezifische Bereinigungsverfahren (siehe Folgeabschnitte). Die Gesamt-IEB erfahren die folgenden Bereinigungen:
- Sätze, bei denen das Alter an ihrem Ende kleiner 13 oder zu Beginn größer 75 ist, werden gelöscht.
- Datensätze, bei denen das Enddatum kleiner als das Beginndatum ist, werden gelöscht.
- Widersprüchliche Angaben zu Geschlecht oder Geburtsdatum innerhalb eines Kontos werden bereinigt.
- Datensätze ohne Angabe von Geburtsdatum und Geschlecht nach Bereinigung werden gelöscht.
Weitergehende Bereinigungen, wie z.B. das Ergänzen von vermutlich fehlenden Meldungen, Streikbereinigungen, etc., erfolgen in der IEB nicht. Weitere Änderungen werden bei der Erstellung des SIAB-R durchgeführt um den Datenschutz zu gewährleisten. Diese Änderungen werden in Abschnitt 3.4 beschrieben.
Beschäftigtenhistorik (BeH)
- Um einen im Zeitablauf möglichst konstanten Personenkreis zu erfassen, werden einige Personengruppen ausgeschlossen, deren Daten nicht für den gesamten Beobachtungszeitraum zur Verfügung stehen. Ab dem Meldejahr 2011 stammen die Daten der BeH aus neu konzipierten Quelldaten. Dadurch wurde eine Reihe von Personengruppen reaktiviert bzw. neu eingeführt, da sie von der BA-Statistik als sozialversicherungspflichtig eingestuft werden. Damit sind fortan die Personengruppen 101 - 107, 111 - 114, 118, 119, 120, 140, 141, 142, 143, 149, 201 und 203 - 205 enthalten sowie die beiden Gruppen 109 und 209, die geringfügig Beschäftigte kennzeichnen. Nicht enthalten sind unter anderem kurzfristig Beschäftigte, d. h. Personengruppen 110, 202 und 210.
- Die Personengruppen 123, 124 und 127 wurden ab 2011 neu eingeführt.
- Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden die Personengruppen 107, 111, 113, 114, 127 und 204 zur Personengruppe "Sonstige Erwerbstätige“ (599) zusammengefasst.
- Ab dem Meldejahr 2012 wurden Auszubildende mit den Personengruppen 121 und 122 neu aufgenommen.
- Sätze mit fehlendem Entgelt sowie der Ausprägung 101 beim Merkmal „Erwerbsstatus“ und dem Wert 50 beim Abgabegrund (Jahresmeldung) werden nicht in die IEB übernommen.
- Geschlecht und Geburtsdatum werden aus dem Data Warehouse (DWH) der Statistik der BA übernommen. Dort liegen diese Angaben quellenübergreifend harmonisiert vor.
- Der Gebietsstand für Arbeitsort und Wohnort entspricht dem 31.12.2023.
Leistungsempfängerhistorik (LeH)
- Beginndatum wurden ausgeschlossen.
- Liegt das Enddatum bei Bezug von Arbeitslosenhilfe einen Tag vor dem Beginndatum, so wurde das Enddatum um ein Jahr hochgesetzt und der Spell nicht gelöscht.
- Zwischen 2004 und 2006 wurde das zugrundeliegende Meldeverfahren umgestellt. Auftretende Überschneidungen zwischen dem Alt- und Neuverfahren wurden bereinigt.
- Sätze mit leerem oder ungültigem Enddatum wurden ausgeschlossen, da hier nicht davon ausgegangen werden kann, dass überhaupt eine Zahlung geleistet worden ist.
- Eine Gebietsstandsbereinigung wird analog zur BeH durchgeführt.
Leistungshistorik Grundsicherung (LHG)
- Sätze ohne BA-Kundennummer werden gelöscht.
- Stornierte Datensätze werden nicht genutzt.
- Es sind nur Sätze erwerbsfähiger Personen und von Personen über 65 Jahren enthalten.
- Es sind jeweils überschneidungsfreie Zeiträume der Leistungsberechtigung einer Person in einer bestimmten Bedarfsgemeinschaft abgebildet. Aus folgenden administrativen Gründen beginnt ein neuer Satz:
- an gesetzlich festgelegten, für strukturelle Änderungen der Bedarfsgemeinschaft relevanten Geburtstagen (14, 15, 18 und 25) sowie dem individuell gültigen Renteneintrittsalter der Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft (siehe Abschnitt 3.1.7),
- bei Veränderungen in der Zusammensetzung einer Bedarfsgemeinschaft (z.B. durch Zu-/Abgänge),
- bei Merkmalsänderungen des Bedarfsgemeinschafts-Kunden sowie
- bei Beginn und Ende eines Sanktionssachverhalts für Sätze ab dem 01.01.2006. Allerdings ist zu beachten, dass anhand der Daten weder die Dauer, die Art noch der Zeitpunkt der Verhängung bzw. des Beginns der Sanktion festgestellt werden kann. Grund hierfür ist das Fehlen eines entsprechenden Merkmals oder einer Ausprägung, welches den Beginn, die Art oder die Dauer der Sanktion anzeigt.
- Aus obigem Grund sind alle personenbezogenen Merkmale, die für die Quelle LHG gefüllt sind, für den gesamten Zeitraum des Satzes gültig.
- Doppelmeldungen aufgrund der Gebietsreformen 2009/2011 und Trägerneuorganisation 2012 (siehe Abschnitt 4.1.2) wurden soweit möglich bereinigt.
- Eine Gebietsstandsbereinigung wird analog zur BeH durchgeführt.
Arbeitsuchendenhistoriken ASU und XASU
- Sätze mit Enddatum vor dem 01.01.1995 wurden ausgeschlossen.
- Es erfolgt keine Konsolidierung der ASU-Sätze einer einzelnen Person. Es kann daher vorkommen, dass Überschneidungen zwischen ASU-Sätzen existieren.
- Die personenbezogenen Merkmale, die für die Quellen (X)ASU gefüllt sind, beziehen sich immer auf den Beginn des Satzes.
- Ein neuer ASU-Satz wird angelegt, sobald ein Statuswechsel (z.B. von arbeitsuchend zu arbeitslos) erfolgt. Dies gilt auch, wenn sich die Trägerart (Agentur für Arbeit, ARGE, gemeinsame Einrichtung, zugelassener kommunaler Träger, getrennte Aufgabenwahrnehmung) ändert.
- In der XASU werden überschneidungsfreie Zeiträume bezogen auf eine einzelne Person abgebildet. Bei Änderungen folgender Merkmale wird für die XASU jeweils ein neuer Datensatz gebildet:
- Wechsel des Arbeitsuche-Status
- Wechsel der Verfügbarkeit
- Wechsel des SGB-II-Trägers
- Wechsel des Wohnortes
- Eine Gebietsstandsbereinigung wird analog zur BeH durchgeführt.
Maßnahmeteilnahmehistoriken (MTH)
- Sätze, die mehr als ein Jahr nach Maßnahmeende erstellt wurden, werden gelöscht, falls ein anderer Satz existiert, der innerhalb eines Jahres nach Abschluss der Maßnahme erstellt wurde.
- Es wird lediglich der aktuellste Datensatz zu einer einzelnen Maßnahmeteilnahme verwendet.
- In die IEB werden nur Maßnahmeteilnahmen aufgenommen, die als „tatsächlich stattgefunden“ klassifiziert sind. Teilnahmen, die nicht oder noch nicht stattgefunden haben, werden gelöscht. Teilnahmen werden auch dann als nicht stattgefunden gewertet, wenn während der Teilnahme an einer Maßnahme ein Löschdatum gesetzt wird.
- Bestimmte Maßnahmearten werden nicht aufgenommen. Hierzu zählen Unterstützung der Beratung und Vermittlung, Mobilitätshilfen und reine Reha-Maßnahmen.
- Eine Gebietsstandsbereinigung wird analog zur BeH durchgeführt.
Maßnahmeteilnahmehistoriken aus XSozial (XMTH)
- Für die XMTH besteht die besondere Herausforderung darin, technisch oder organisatorisch verursachte Mehrfachmeldungen für eine Maßnahmeteilnahme zu identifizieren und zu behandeln. Die Ursachen von diesen Doppelmeldungen sind zum einen eine bis April 2009 fehlende Identifikationsnummer für Maßnahmeteilnahmen bzw. unsachgemäße Handhabung der eingeführten Förder-ID und zum anderen Trägernummernwechsel im Zusammenhang mit Fusionen oder anderen Umorganisationen von Grundsicherungsträgern mit der Neuorganisation der Arbeitsagenturen 2012/2013. Zudem kam es zu trägerspezifischen Problemen bei Versions- oder Produktwechseln der kommunalen Software oder bei Versionsänderungen des Standards XSozial. Daraus resultieren zeitweise in beträchtlichem Umfang Meldungen für Maßnahmeteilnahmen der gleichen Förderungsart, die sich pro teilnehmender Person teilweise oder vollständig zeitlich überlappen. Echte Dubletten werden identifiziert und aussortiert, da sie mit hoher Wahrscheinlichkeit technische Dubletten sind. Versteckte Dubletten sind ebenfalls identifizierbar und werden aussortiert. Dabei gilt im Prinzip immer die Regel, dass der aktuellste Informationsstand behalten wird.
- Daneben werden Meldungen mit einem Beginndatum vor 2005 ausgeschlossen.
- Überlappende und unmittelbar aneinander angrenzende Meldungen der gleichen Maßnahmeart (aus XSozial) werden zu einer Beobachtung zusammengefasst. Maßnahmespezifische Merkmale der zusammengefassten Zeiträume werden auf Systemmissings gesetzt.
- Anschließend werden die weiteren Merkmale zusammengestellt und berechnet. Dabei wird auf konsolidierte Personendaten aus XSozial-Historiken und LHG zurückgegriffen.
- Abschließend werden folgende Maßnahmen ausgeschlossen:
- Einmalleistungen (wie UBV/Mobi-/ Vermittlungsbudget /LES) und
- spezifische Reha-Maßnahmen
- Eine Gebietsstandsbereinigung wird analog zur BeH durchgeführt.
SGB-II-Anonymisierung
Um das Deanonymisierungsrisiko zu verringern, wird in der SIAB standardmäßig nur das Geburtsjahr ausgewiesen. In den Quellen LHG und (X)ASU besteht allerdings die Gefahr, dass durch die zeitliche Struktur der Beobachtungen dennoch das exakte Geburtsdatum sichtbar werden könnte. Sätze könnten systematisch an bestimmten Geburtstagen oder dem Renteneintritt bzw. am Tag davor enden oder aber an diesem Tag neu beginnen.
Um eine indirekte Bestimmung des exakten Geburtstags zu verhindern, wird daher das folgende Verfahren angewendet. Sätze, die am 18., 25. oder 65. Geburtstag geteilt wurden, werden zu einem einzelnen Satz zusammengefügt. Hierdurch geht außer dem exakten Geburtstag keine weitere Information verloren. Bei Sätzen, die am 15. Geburtstag oder dem Renteneintritt beginnen bzw. am Renteneintrittstag enden, wird das Beginndatum (Enddatum) des Satzes auf den Beginn (das Ende) des jeweiligen Quartals gesetzt. Bei dieser Korrektur kommt es zu einer Verzerrung der Satzdauer.
Episodensplitting
Die administrativen Personendaten liegen „gesplittet“ vor. Falls sich innerhalb eines Kontos Sätze überlappen, werden diese durch künstliche Sätze mit neuen Datumsangaben derart ersetzt, dass vollständig parallele oder überschneidungsfreie Zeiträume entstehen (Episodensplitting). Die Anzahl der Sätze erhöht sich dadurch (siehe Abbildung 2).
Die ursprünglichen Datumsvariablen zum Beginn und Ende des Originalsatzes (begorig und end-orig) bleiben erhalten, die Variablen Beginn und Ende der Episode (begepi und endepi) kennzeichnen Anfang und Ende der gesplitteten Episoden. Ob Sätze gesplittet wurden, kann an einem Vergleich des ursprünglichen Zeitraums (begorig und endorig) mit dem Episodenzeitraum (begepi und endepi) festgestellt werden. Um die Originaldaten ohne Episodensplitting wiederherzustellen bzw. die durch das Episodensplitting künstlich erzeugten Datensätze zu löschen, selektiert man alle Sätze, bei denen der Beginn des Originalsatzes gleich dem Beginn der gesplitteten Episode ist (begepi == begorig).
Abbildung 2: Episodensplitting
Es ist ratsam, die durch das Splitting erzeugten, vollständig parallelen Sätze einheitlich zu sortieren. Die früher in der SIAB enthaltenen Variablen „Satzzähler pro Episode“ (level2) und „Satzzähler pro Episode und Quelle“ (level1) können bei Bedarf mit folgenden Stata-Befehlen selbst erzeugt werden:
Kasten 1: Beispielcode zum Erstellen weiterer Satzzähler in Stata 14
bysort persnr_siab_r begepi quelle_gr (spell): gen byte level1 = _n-1
bysort persnr_siab_r begepi (spell): gen byte level2 = _n-1Stichprobenziehung
Die SIAB ist eine 2%-Stichprobe der Personen, für die ein Eintrag in den IEB vorliegt. Dadurch ist die SIAB repräsentativ für die Personenkreise aller Datenquellen, nicht nur für die Beschäftigten. Entsprechend lassen sich auf Basis der Stichprobe mit Hochrechnungsfaktor 50 Fallzahlen der Grundgesamtheit schätzen. Dies gilt grundsätzlich für alle Datenquellen, allerdings ist der unterschiedliche Füllgrad der Quellen zu beachten.
Anonymisierung des SIAB-R 7517
Die Stichprobe der integrierten Arbeitsmarktbiografien, die als Datengrundlage des SIAB-R 7523 dient, enthält eine Vielzahl personenbezogener Informationen zum Status einer Person auf dem Arbeitsmarkt, sowie zusätzliche Betriebsinformationen bei Beschäftigungsmeldungen aus dem Meldeverfahren der Sozialversicherung. Diese im FDZ auf Mikroebene vorliegenden Sozialdaten (§ 67 SGB X) dürfen, so schreibt der Gesetzgeber vor, nur zu wissenschaftlichen Zwecken weitergegeben werden (§ 282 Abs. 7 SGB III), wenn sowohl die personenbezogenen als auch die betriebsbezogenen Daten nach einer Prüfung als faktisch anonym angesehen werden können. Dies bedeutet, dass unverhältnismäßig viel Zeit, Kosten und Arbeit aufgewendet werden müssten, um einen Merkmalsträger im Datensatz zu deanonymisieren. Die Kosten einer Deanonymisierung müssen deren Nutzen also übersteigen.
Die Vorgaben von Müller et al. (1991) zur faktischen Anonymität von Mikrodaten bilden den maßgeblichen Orientierungsrahmen bei der Erstellung von SUFs am FDZ der BA im IAB. Um für Nutzer der vorangegangenen SUFs bestmögliche Kontinuität zu gewährleisten und um die beständige Nachfrage nach einem Regionalfile der Erwerbsverlaufsdaten des IAB zu bedienen, wurde die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien in Form eines Regionalfiles aufbereitet und anonymisiert. Die Anonymisierung erfolgte durch ausgewählte Löschungen und durch die Aggregationen von datenschutzrechtlich sensiblen Informationen. Die Anonymisierungsschritte werden im Folgenden beschrieben.
Zusammenfassung von Quellen
Bei der Aufbereitung des SIAB-R 7523 aus der SIAB 7523 wurden Angaben zur Quellenherkunft bestimmter Meldungen zusammengefasst. So wurden Informationen aus den Originalquellen Arbeitsuchendenhistorik (ASU und XASU) und Maßnahmeteilnahmehistorik (MTH und XMTH) im SIAB-R 7523 jeweils in einer gemeinsamen Quelle (X)ASU bzw. (X)MTH kombiniert. Dies hat folgende Ursache: die Information darüber, ob eine Person in einer Region von einem zugelassenen kommunalen Träger (zkT) betreut wird, stellt ein Deanonymisierungsrisiko für die beobachtete Person dar. Der Grund dafür ist, dass die Information zum Träger zusammen mit aktuellen, relativ detaillierten Regionalinformationen aus anderen Quellen oder dem Erwerbsverlauf eine gemeindescharfe Lokalisierung ermöglichen kann.
Gültigkeitszeiträume der Quellen
Nach der Aggregation der Datenquellen (vgl. Abschnitt 3.4.1) und gemäß den o.g. datenschutzrechtlichen Anforderungen wurden bei der Aufbereitung des SIAB-R 7523 Angaben zum Beginn- bzw. Enddatum ausgewählter Meldungen angepasst. Abbildung 3 veranschaulicht, für welchen Zeitraum die verschiedenen Quellen im SIAB-R 7523 gefüllt sind.
Das SIAB-R 7523 weist für die BeH und die LeH nur Beobachtungen im Zeitraum zwischen 01.01.1975 und 31.12.2023 auf. Für Meldungen, die im Rahmen des Meldeverfahrens zur Sozialversicherung in Ostdeutschland abgegeben wurden, wird erst ab dem Jahr 1993 von deren Vollständigkeit ausgegangen. In Beschäftigungsmeldungen mit gültigen Arbeitsorten in Ostdeutschland vor dem Jahr 1992 wird die Angabe zur Kreisregion auf missing (.z) gesetzt, da hier viele Sätze fehlende Werte aufweisen. Somit ist die Unterscheidung, ob eine Person in den alten bzw. neuen Bundesländern beschäftigt ist, im SIAB-R 7523 erst ab 1992 möglich.
Abbildung 3: Gültigkeitszeiträume der Datenquellen
Die (X)ASU ist im SIAB-R 7523 für den Zeitraum zwischen dem 01.01.1997 und dem 31.12.2004 sowie zwischen dem 01.01.2007 und dem 31.12.2023 gefüllt. Da erst ab dem Jahr 1997 von der Vollständigkeit der ASU Originalquelle ausgegangen wird, werden Meldungen mit einem Enddatum vor dem 01.01.1997 im SIAB-R 7523 nicht ausgewiesen. Das gleiche gilt für die (X)MTH, wobei hier Meldungen vor dem 01.01.2000 nicht berücksichtigt werden. Die Löschung von Meldungen in den Jahren 2005 und 2006 ist einerseits bedingt durch die qualitätsrelevanten Untererfassungen von Meldungen der zugelassenen kommunalen Träger in den IEB Originaldaten (vgl. Schmucker et al., 2023). Andererseits ist die Ausweisung wegen des Identifikationsrisikos von Personen, die durch zugelassene kommunale Träger gemeldet werden, in Kombination mit Regionalangaben datenschutzrechtlich problematisch. Die skizzierte Problematik im Zusammenhang mit Meldungen von zugelassenen kommunalen Trägern gilt gleichermaßen für die LHG in den Jahren 2005 und 2006. Entsprechend beinhaltet das SIAB-R 7523 Meldungen der LHG erst ab einem Episodenbeginn zum 01.01.2007.
Beobachtungen, die sowohl mit ihrem Beginn- als auch Enddatum außerhalb dieser quellenspezifischen Gültigkeitszeiträume liegen, sind nicht mehr in den Daten enthalten. Bei jahresübergreifenden Meldungen aus den Quellen LeH, LHG, (X)ASU sowie (X)MTH, bei denen entweder Beginn- oder Enddatum in die quellenspezifischen Gültigkeitszeiträume hinein- bzw. hinausreichen, werden Datumsangaben verändert. Dies bedeutet, dass die ursprünglichen Datumsangaben entweder zum Beginn- oder Enddatum durch das jeweilige Beginn- bzw. Enddatum des quellenspezifischen Gültigkeitszeitraums ersetzt werden.
Eine Besonderheit in den Daten stellen (X)ASU- und (X)MTH-Sätze dar. Sie können bereits vor dem gelöschten Zeitraum 2005/2006 beginnen und ohne Unterbrechung bis in das Jahr 2007 reichen. Diese Beobachtungen wurden im SIAB-R 7523 verdoppelt und jeweils das Ende bzw. das Beginndatum an den Gültigkeitszeitraum angepasst, so dass zwei Beobachtungen, ein rechtszensierter und ein linkszensierter Satz, in den Daten enthalten sind.
Folgende fiktive Beispiele in Abbildung 4 sollen die Vorgehensweise bei den Datumskorrekturen veranschaulichen. Dabei repräsentiert der weiße Balken [1] stets den Originalzeitraum und der grau gefüllte Balken [2] den Zeitraum, der nach der Datumskorrektur im SIAB-R 7523 enthalten ist.
Abbildung 4: Beispiele für Datumskorrekturen jahresübergreifender Meldungen
Im Beispiel zur Linkszensierung einer Arbeitsuchendenmeldung aus der (X)ASU zum 01.01.1997 sowie im Beispiel der Rechtszensierung einer Meldung der LHG (auch LeH, (X)ASU oder (X)MTH) zum 31.12.2023 bleibt die Anzahl der Sätze in den Daten gleich. Es werden lediglich die Teile der jahresübergreifenden Meldung gelöscht, die außerhalb des Beobachtungszeitraums liegen, der vom SIAB-R 7523 abgedeckt wird.
Im mittleren Beispiel, das die Vorgehensweise bei mehrjährigen Beobachtungen anzeigt, welche den in der (X)ASU gelöschten Zeitraum in Jahren 2005 und 2006 überspannen, werden aus der ursprünglichen Meldung zwei zensierte Beobachtungen. Entsprechend erhöht sich die Zahl der Datenzeilen im SIAB-R 7523 im Vergleich zur Ausgangsdatei. Eine Übersicht über Datumsanpassungen und Löschungen bei der Aufbereitung des SIAB-R 7523 bietet Tabelle A1
Zensierung von Altersangaben
Alter einer Person zwischen 17 und 62 Jahren liegt. Sätze, die vor dem Alter von 17 enden, bzw. die nach dem Alter von 62 beginnen, sind ausgeschlossen. Bei jahresübergreifenden Sätzen, die vor oder im Jahr des 17. Geburtstags beginnen, jedoch nach diesem Geburtstag enden, bzw. vor oder im Jahr des 62. Geburtstags beginnen und nach dem Jahr des 62 Geburtstags enden, wurde das Originalbeginn- bzw. das Enddatum (begorig bzw. endorig) auf den 01.01. bzw. 31.12. des Jahres umgesetzt, in dem die Person die Altersgrenzen von 17 bzw. 62 erreicht. Die Variablen „tage_jung“ und „tage_alt“ geben jeweils die Anzahl der Tage in (Haupt-)Beschäftigung8 vor dem Jahr des 17. Geburtstags bzw. nach dem Jahr des 62. Geburtstags an.
Aggregation und Löschung von Variablen
Während bei den Quellen mit Informationen zu Leistungsempfang und Arbeitsuche das Merkmalsspektrum im Vergleich zur schwach anonymisierten Version der SIAB aus Datenschutzgründen stark reduziert wurde, sind die beschäftigungsbezogenen Merkmale aus der BeH weitgehend im SIAB-R 7523 enthalten geblieben und vergröbert worden.
Die im SIAB-R 7523 verbleibenden Merkmale bilden die Grundlage für die Anwendung weiterer Anonymisierungsschritte in Form von Informationsaggregation. Müller et al. (1991, S. 444 f.) schlagen für die Prüfung und die Erstellung eines faktisch anonymen Regionalfiles die drei folgenden Regeln vor:
1. Durch Kombination von Regionalklassifikationen darf keine in den Daten ausgewiesene Regionaleinheit ermittelbar sein, die eine Einwohnerzahl von weniger als 100.000 Personen aufweist. (vgl. Müller et al. 1991, S. 444)
Die Umsetzung dieser Vorgabe erfolgte anhand der Prüfung der Einwohnerzahlen der 400 kreisfreien Städte und Landkreise zum 31.12.2023. Die im SIAB-R 7523 enthaltene Regionalisierung fasst die Kreisangaben in den Ausgangsdaten so zusammen, dass jede der entstehenden Kreisregionen zum Stichtag eine Einwohnerzahl von mindestens 100.000 Personen aufweist. Die Aggregation führt zu insgesamt 333 Kreisregionen, die im Merkmal „Arbeitsort – Kreisregion“ (ao_region) ausgewiesen werden (Gebietsstand 31.12.2023). Bei der Bildung der Kreisregionen wurden übergeordnete Raumeinheiten wie BBSR-Raumordnungsregionen und NUTS-II-Regionen so weit wie möglich berücksichtigt (vgl. Tabelle A10, Abbildung A1).
Ergänzend wurde das Merkmal „Pendlerstatus“ (pendler) generiert, welches anzeigt, ob sich der aktuelle Wohnort vom aktuellen oder letzten ausgewiesenen Arbeitsort unterscheidet.
2. Potenziell zur Deanonymisierung geeignete Merkmale müssen so stark aggregiert werden, dass keine Merkmalsausprägungen mehr ausgewiesen werden, die
2.1. in der Grundgesamtheit nicht wenigstens 50.000 Personen umfassen.
2.2. pro übermittelter Regionaleinheit nicht mindestens drei Personen im Datensatz enthalten; Merkmalsausprägungen, die im Datensatz nur einen oder zwei Fälle enthalten, dürfen ausschließlich in einer stärker aggregierten Form ausgewiesen werden. (vgl. Müller et al. 1991, S. 444 f.)
3. Alle übrigen im Regionalfile enthaltenen Merkmale müssen – falls unter Datenschutzgesichtspunkten erforderlich – so weit aggregiert werden, dass jede ausgewiesene Merkmalsausprägung in der Grundgesamtheit mindestens 5.000 Personen umfasst. (vgl. Müller et al. 1991, S. 445)
Auf Basis dieser genannten Kriterien wurden bei der Erstellung des SIAB-R 7523 weitere Merkmale aggregiert. Grundlage dazu bilden Häufigkeitsauszählungen von Personen zum 30.06. eines jeden Jahres. Merkmalsausprägungen von Variablen mit hohem Deanonymisierungsrisiko wurden zum einen aggregiert, wenn deren univariate Randverteilung zum 30.06. des jeweiligen Jahres eine Mindestanzahl an Personen nicht umfasst (2a). Zum anderen wurden sie aggregiert, wenn in den Zellen der Kreuztabellen zwischen dem jeweiligen Merkmal und dem Merkmal „Arbeitsort – Kreisregion“ (ao_region) nicht mindestens 3 Personen enthalten sind (2b). Bei der Prüfung der Wirtschaftszweigangaben wurde nicht die Anzahl der Personen, sondern die der Betriebe zugrunde gelegt, da es sich um ein Betriebsmerkmal handelt. Alle weiteren Merkmale werden über den gesamten Beobachtungszeitraum der Daten ausgezählt und falls erforderlich auf Basis von (3) aggregiert, wenn zu einem Zeitpunkt in den Datenzellen der SIAB 7523 die o.g. Mindestfallzahlen unterschritten werden.
Liegen zu einer Person am Stichtag parallele Informationen aus unterschiedlichen Quellen vor, z.B. Arbeitsuche und zeitgleicher Leistungsempfang, so wurde die Person in einem Merkmal (z.B. „Geburtsjahr“ oder „Staatsangehörigkeit“), das in den beiden Quellen gefüllt ist, bei den quellenübergreifenden Auszählungen nur einmal berücksichtigt.
Bei folgenden Merkmalen wurden Aggregationen durchgeführt: „Staatsangehörigkeit“, „Ausbildung“, „Beruf/ausgeübte Tätigkeit“, „Klassifikation der Wirtschaftszweige“, „Erwerbsstatus“ und „Abgabegrund/Beendigungsgrund/Abmeldegrund“. Für diese Merkmale wurden die Jahre 1975 bis einschließlich 1986 nicht zur Beurteilung des für die faktische Anonymität der Merkmale benötigten Aggregationsniveaus herangezogen. Aufgrund des strukturellen Wandels auf dem Arbeitsmarkt hätte eine strikte Auslegung der o.g. Anonymisierungsregeln in diesem Zeitraum ein sehr hohes Aggregationsniveau und damit eine starke Einschränkung des Analysepotenzials der Daten für bestimmte Personengruppen zur Folge gehabt. Das Tagesentgelt sowie die Leistungssätze wurden auf volle Euro gerundet.
Auswirkungen der Anonymisierung
Die Informationen zu Beschäftigung und Leistungsempfang nach SGB III im SIAB-R 7523 sind nur in geringem Maße von Löschungen auf Satz- bzw. Personenebene betroffen. Anonymisierungsbedingte Löschungen einzelner Sätze im Zuge der Anpassung der Beobachtungszeiträume für die Quellen LHG, (X)ASU und (X)MTH resultierten im Wegfall von einigen Personen aus dem SIAB-R 7523. Durch die o.g. Aufbereitungsschritte wurden bezogen auf die SIAB 7523 insgesamt 48.157 Personenkonten gelöscht. Das SIAB-R 7523 beinhaltet damit noch 97,7 Prozent der in der Ausgangsdatei SIAB 7523 enthaltenen Personen (siehe Tabelle A2).
Einige personen- und betriebsbezogenen Merkmale wurden über alle Quellen hinweg entweder vergröbert oder im Zuge der Anonymisierung aus den Daten gelöscht. Dabei wurde bei den Quellen mit Informationen zu Leistungsempfang, Arbeitssuche und Maßnahmeteilnahme das Merkmalsspektrum deutlich reduziert, während die beschäftigungsbezogenen Merkmale weitgehend erhalten geblieben und lediglich vergröbert worden sind.
Detailliertere Informationen zu anonymisierungsbedingten Löschungen und Aggregationen auf Merkmalsebene im Vergleich zur schwach anonymisierten Version der SIAB 7523 sowie im Vergleich zu verwandten Datenprodukten des FDZ finden Sie im tabellarischen Anhang des Datenreports (siehe Abschnitt A3).
Fehlende Werte
Im SIAB-R 7523 werden fehlende bzw. durch die Anonymisierung nicht mehr als gültig ausgewiesene Werte wie folgt kodiert:
Bezeichnung Wert Beschreibung Keine (valide) Angabe .z Nicht systematisch fehlender Wert. Das Merkmal ist prinzipiell für die Quelle gefüllt, jedoch ist für den betrachteten Satz ein Wert nicht vorhanden bzw. nicht sinnvoll zu interpretieren.
Außerdem: Aus datenschutzrechtlichen Gründen anonymisierte Werte. Eine Unterscheidung zwischen aus anonymisierten Angaben und ungültigen Angaben in den Ausgangsdaten ist nicht möglich.
Fehlt systematisch .n Ein Merkmal ist grundsätzlich für eine Quelle (weiße Felder der Merkmalsübersicht im Abschnitt 1.5) oder für einen gewissen Zeitraum nicht gefüllt.
Anonymisiert .a Kennzeichnet Fälle, in denen das Merkmal „deutsch“ anonymisiert wurde, um eine Deanonymisierung von Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft in bestimmten Kreisregionen zu verhindern (siehe Beschreibung in Abschnitt 5.4.3).
8 Die Berechnung der Beschäftigungszeiten berücksichtigt folgende Restriktionen: quelle_gr==1 & level2==0 (Stata Syntax).
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4. Datenqualität und Probleme
Gesamte IEB
Lücken in den Erwerbsbiografien
Die IEB beinhalten Erwerbsbiografien. Allerdings ist in den administrativen Daten nicht jede Art von Erwerbstätigkeit erfasst. Bei entsprechenden Lebensverläufen sind bestimmte Personen überhaupt nicht in den IEB abgebildet.
Für Auswertungszwecke ist es oft relevant, Lücken in den abgebildeten Biografien zu kennen (z.B. für Kontrollgruppenbildung, Lebensverlaufsanalysen etc.). Die im Folgenden aufgeführten Lücken sind definiert als Zeiträume nach Ende der Schulausbildung, für die kein Satz in den IEB enthalten ist. Diese Lücken können unterschieden werden in
- Lücken, für die keinerlei Information vorliegt und
- Lücken, für die anhand des Merkmals „Abmeldegrund/Abgabegrund/Beendigungsgrund“ des direkten Vorgängersatzes eine Information vorliegen kann (sofern ein entsprechender Satz vorhanden ist).
Diese Lücken wurden identifiziert anhand der Ausprägungen der Merkmale „Abmeldegrund/Abgabegrund/Beendigungsgrund“ und „Erwerbsstatus“ in den verschiedenen Quellen der SIAB 7523. Die Auflistung in Tabelle 6 erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Durch die Anonymisierung des Merkmals „grund_gr“ im SIAB-R 7523 wird die Identifizierbarkeit weiter gesenkt.
Tabelle 6: Biographische Lücken und Identifikationsmöglichkeiten
Biografische Lücke Information über Lücke, ggf. identifizierbar anhand der Ausprägung des Merkmals „grund“ im Vorgängersatz der Quelle Beamt*innen, Berufs*soldatinnen, Richter*innen, Angestellte von Körperschaften oder Stiftungen des öffentlichen Rechts XASU Ungeförderte Selbstständige LeH, ASU Studierende, Personen in schulischer Weiterbildung LeH, LHG, ASU, XASU Personen, die länger als 6 Wochen krank / arbeitsunfähig sind (Krankheit während Arbeitslosigkeit ist aber unter bestimmten Bedingungen in der Quelle ASU abgebildet, vgl. Abschnitt 3.1.4) BeH, LeH, ASU Personen in Altersrente ohne Beschäftigung, wenn nicht Mitglied in einer BG LeH, LHG, ASU Personen in Mutterschutz / Elternzeit XASU Beziehende von Vorruhestandsgeld LeH, ASU Hausgewerbetreibende Kurzfristig Beschäftigte ASU Personen in Einrichtungen der Jugendhilfe, Berufsbildungswerken, anerkannten Werkstätten oder ähnlichen Einrichtungen für Menschenmit Behinderung ASU Teilnehmende an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Rehabilitanden) ASU (Nebenerwerbs-)Landwirte Pflegepersonen i.S. von § 19 SBG XI Grundwehrdienstleistende BeH, LeH, LHG, ASU, XASU Wehrübungsleistende BeH, LeH, LHG, ASU, XASU Zivildienstleistende BeH, LeH, LHG, ASU, XASU Ableistende eines freiwilligen sozialen bzw. ökologischen Jahres anstelle des Zivildienstes Sonstige Personen, die nicht bei der Rentenversicherung oder der BA registriert sind (z.B. Sabbatjahr, Finanzierung aus privatem Vermögen oder Rentenbezügen, Emigration, Beschäftigung im Ausland, ehrenamtliche Tätigkeit, etc.) BeH, LeH, ASU
Streikende bei Streikdauer über einem Monat LeH Sozialhilfe-Beziehende (vor Einführung des SGB II 2005), Sozialgeld-Beziehende (im Sinne des SGB II) SGB-II-Leistungsberechtigte, bei deren Trägern Lieferausfälle vorkamen Ausgleichsempfangende nach dem FELEG (Gesetz zur Förderung der Einstellung der landwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit) Einführung des SGB II und spätere Trägerwechsel
Mit der Einführung des SGB II zum 01.01.2005 wurden auch die Zuständigkeiten für die Betreuung von Arbeitssuchenden neugestaltet, sodass die Aufgabenwahrnehmung im SGB II von unterschiedlichen Trägertypen übernommen werden kann:
- In der Regel übernahmen die Arbeitsgemeinschaften (ARGE) aus BA und Kreis die Aufgaben im Bereich des SGB II. Diese wurde 2011 von den gemeinsamen Einrichtungen (gE) – auch „Jobcenter“ genannt - abgelöst.
- Zudem war es bis Ende 2011 möglich, dass BA und Kreis die die ihnen übertragenen Aufgaben in eigener (getrennter) Zuständigkeit – in sogenannten getrennten Trägerschaften (gT) oder auch getrennten Aufgabenwahrnehmungen (gAw) erbrachten.
- Seit 2005 besteht zudem die Möglichkeit, dass zugelassene kommunale Träger (zkT; auch: optierende Kommunen) die Aufgaben übernehmen. Zunächst erhielten 69 Landkreise oder kreisfreie Städte die alleinige Trägerschaft der Grundsicherung für Arbeitsuchende bis 31.12.2010. Mit der Verfassungsänderung wurde die Optionsmöglichkeit ab 2012 auf 110 Träger ausgedehnt.
Während die ARGEn/gE das Leistungs- und Fallmanagement über die BA-Verfahren pflegen und die erfassten Daten an die Statistik der BA übermitteln, verwenden die kommunalen Grundsicherungsträger jeweils eigene Softwaresysteme. Die Übermittlung an die Statistik der BA erfolgt über den Standard XSozial. Für getrennte Träger lag eine Aufteilung der Zuständigkeiten vor. Der jeweilige Trägerteil war nur für die Erfassung und Lieferung der Daten verantwortlich, die in seinen Zuständigkeitsbereich fallen. Daher gab es reduzierte Datenanforderungen für die kommunale Seite der getrennten Träger. Die Übermittlung über den Standard XSozial erfolgt einmal monatlich zu einem festgelegten Zeitfenster. In der Woche darauf besteht an einem zweiten Meldetag die Möglichkeit, missglückte Lieferungen zu wiederholen. Im Lauf der Jahre wurden zahlreiche Qualitätssicherungsinstrumente entwickelt. Dennoch erhöhen Versionswechsel des Standards oder der vor Ort genutzten Software regelmäßig das Risiko für Datenqualitätsprobleme.
Im Rahmen der Neuorganisation von SGB-II-Trägern jeweils zum 01.01. der Jahre 2011 bis 2014 gingen diverse ARGEn/gE und getrennte Träger in kommunale Trägerschaft über bzw. wurden von zkT in gE umgewandelt. Diese Trägerwechsel und der damit einhergehende Wechsel der vor Ort verwendeten Software führen teilweise auch zu Brüchen in den Daten der SGB-II-Quellen. Detaillierte Informationen zu den daraus resultierenden Qualitätsproblemen in den Daten finden sich in den einzelnen Abschnitten zu den Datenquellen.
Beschäftigtenhistorik
- Die Beschäftigungshistorik enthält in wenigen Fällen (kleiner 1%) Duplikate in den Merkmalen Personennummer, Betriebsnummer, Erwerbsstatus, Beginndatum Originalzeitraum und Enddatum Originalzeitraum. Das Meldeverfahren sieht solche Duplikate eigentlich nicht vor. In den meisten Fällen unterscheiden sich die einzelnen Sätze der Duplikategruppe im Tagesentgelt, in selteneren Fällen auch in anderen Merkmalen. Der Grund für solche Duplikate sind vermutlich nicht korrekt verarbeitete Stornomeldungen.
- Die Übermittlung von Informationen zur Ausbildung, ausgeübten Tätigkeit und Stellung im Beruf erfolgt durch Meldungen der Arbeitgeber nach DEÜV (siehe Abschnitt 2.1) über einen sogenannten Tätigkeitsschlüssel. Für Zeiträume mit einem Enddatum nach dem 30.11.2011 erfolgte der Wechsel zum neuen Tätigkeitsschlüssel 2010 (siehe Bertat et al., 2013, für mehr Details). Dieser Wechsel wurde von den Spitzenorganisationen der Sozialversicherungsträger beschlossen, da der Tätigkeitsschlüssel 2003 eine Reihe von Sachverhalten nicht mehr zeitgemäß und nicht mehr realitätsnah erfassen konnte. Da die Meldungen der Arbeitgeber nach DEÜV in die BeH einfließen, hat die Umstellung des Tätigkeitsschlüssels ausschließlich Auswirkungen für Beobachtungen aus dieser Quelle. Die Messung folgender bisher enthaltener Angaben ist von dieser Umstellung betroffen: Arbeitszeit, Beruf, Stellung im Beruf sowie schulisches und berufliches Qualifikationsniveau. Darüber hinaus gibt es seit der Umstellung auch Angaben zur Befristung eines Beschäftigungsverhältnisses sowie dazu, ob eine Person als Verleihpersonal in einem Zeitarbeitsunternehmen angestellt ist. Die wichtigste Auswirkung ist der Umstieg auf eine neue Berufsklassifikation. Statt der bisherigen Klassifikation der Berufe 1988 (KldB 1988) wird mit dem neuen Tätigkeitsschlüssel die differenziertere KldB 2010 gemeldet.9
- Das Merkmal „Stellung im Beruf und Arbeitszeit“ (stib) ist nur für Meldungen gefüllt, die vor Einführung des neuen Tätigkeitsschlüssels abgegeben wurden. Das FDZ nimmt keine Extrapolation oder Imputation für spätere Meldungen vor. Die Kategorien der Variable „stib“, die über den gesamten Beobachtungszeitraum konsistent beobachtet werden können (Erwerbsstatus als Auszubildender, Unterscheidung von Teil- und Vollzeit), sind in den Variablen „erwstat_gr“ und „teilzeit“ nachzuvollziehen.
- Die Einführung des neuen Tätigkeitsschlüssels hat zu einer Reihe von Problemen geführt. So kam es während des Übergangszeitraums, der Arbeitgebern im Meldeverfahren zur Sozialversicherung eingeräumt wurde,10 zu einer temporären Zunahme fehlender Angaben. Analysen der Statistik der BA (Bertat et al., 2013, S. 10) zeigen, dass die neuen bzw. umgestellten Merkmale „ausgeübte Tätigkeit“, „Arbeitszeit“ und „Ausbildungsabschluss“ nach der Umstellung zu etwa 20 bis 30 Prozent keine Angaben enthielten. Eine deutliche Verbesserung stellt sich im ersten Halbjahr 2013 ein. Um die Qualität der Arbeitszeitangabe im Übergangszeitraum zu verbessern, haben Ludsteck/Thomsen (2016) ein Imputationsverfahren entwickelt, das die fehlenden durch imputierte Werte ersetzt. Die imputierten Daten werden in dem SIAB-R 7523 verwendet. Für die Lücken in den anderen Merkmalen werden keine Imputationen vorgenommen.
- Aufgrund der Einführung des Meldeverfahrens in den neuen Bundesländern kann erst ab 1993 von einer hinreichenden Vollständigkeit der Meldungen ostdeutscher Betriebe ausgegangen werden. Aus demselben Grund weisen sehr viele Sätze des Jahrs 1991 für einige Merkmale (u.a. „Ausbildung“, „Erwerbsstatus“ und „Tagesentgelt“) fehlende Werte auf.
- Der Anstieg der Zahl der BeH-Sätze ab 1999 folgt aus der Einführung der Meldepflicht für geringfügig Beschäftigte ab dem 01.04.1999.
- Es lässt sich insbesondere 1999 ein deutlicher Anstieg bei den Meldungen zu Teilzeitbeschäftigung feststellen. Verursacht wird dieser Befund sowohl vom tatsächlich zu beobachtenden Anstieg der Teilzeitbeschäftigung als auch von der Tatsache, dass seit 1999 die Beschäftigtenmeldungen generell besser ausgefüllt werden.
- Innerhalb des Meldeverfahrens ist eine gewisse Zeitverzögerung nicht vermeidbar. Zwar müssen Änderungen von Beschäftigungsverhältnissen sofort gemeldet und bestehende Beschäftigungsverhältnisse jährlich bis zum April (bis Jahresmeldung 2012) bzw. Mitte Februar (ab Jahresmeldung 2013) des folgenden Jahres bestätigt werden. Faktisch treffen Meldungen jedoch zum Teil um Jahre verspätet ein. Die Historikdatei des IAB wird aber nicht kontinuierlich fortgeschrieben, sondern in bestimmten Abständen aktualisiert. Dies geschieht unter Verwendung von Dateien mit den Beschäftigten-Meldungen jeweils eines Jahres, die 36, 18, 12 oder 6 Monate nach Ablauf des Berichtsjahres eingetroffen sind (frühestens im Juli 2015 z.B. kann die 18-Monats-Datei für das Jahr 2013 erstellt werden). Mehr als 3 Jahre verspätete Meldungen werden im IAB nicht berücksichtigt, so dass eine 36-Monats-Datei per definitionem einen Füllgrad von 100% aufweist.
- In der zugrundeliegenden Version der IEB ist 2020 das letzte Jahr mit einem Füllgrad der BeH-Meldungen von 100%. Für die Jahre 2021 und 2022 wurden 18-Monats-Dateien verwendet, für 2023 eine 6-Monats-Datei. Es ist daher davon auszugehen, dass Beschäftigungsmeldungen für die Jahre 2021 bis 2022 leicht und für 2023 etwas stärker untererfasst sind. Die Auswertbarkeit der Daten auf Personenebene sollte dadurch aber nicht eingeschränkt sein. Allerdings häufen sich die fehlenden Meldungen in wenigen Betrieben. Dies bedeutet, dass in Einzelfällen die Betriebsangaben, z.B. die Betriebsgröße, grob falsch sind und sich in Folgeversionen stark verändern werden.
- Im Jahr 1984 erfolgte eine Änderung des Meldeverfahrens. Einmalig gezahltes Bruttoarbeitsentgelt wurde ab diesem Zeitpunkt als Teil des beitragspflichtigen Jahresentgelts gemeldet, was zu einer Erhöhung des durchschnittlichen Tagesentgelts führt. Insbesondere steigt ab diesem Jahr der Anteil der Entgelte oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze stark an (vgl. Bender et al., 1996).
- Für die Jahre 1992 bis 2000 wurden in den IEB auffällige Einbrüche und Anstiege in der Anzahl der Meldungen festgestellt. Es lassen sich v.a. Einbrüche bei folgenden zehn Kreisen beobachten: Braunschweig (03101), Wolfsburg (03103), Emden (03402), Kassel (06633), Essen (05113), Neuss (05162), Erftkreis (05362), Hersfeld-Rotenburg (06632), Miltenberg (09676) und Kempten (Allgäu) (09763). Grund hierfür sind Meldeprobleme bei einzelnen bzw. mehreren Betrieben in diesen Regionen.
- Nennenswerte Einbrüche verzeichnen auch die Kreise Salzgitter (03102) und Hoyerswerda (14264).
- Bei den Meldungen zu Vollzeitbeschäftigung in den IEB sind besonders die Kreise Main-Taunus-Kreis (06436) und Alzey-Worms (07331) erwähnenswert. Hier sind überdurchschnittliche Anstiege zu beobachten. Als Grund sind ebenfalls Meldeprobleme bei einzelnen bzw. mehreren Betrieben in diesen Regionen anzuführen.
- In den Jahren 1996 bis 1998 kommen der Wert 102 (Ärzt*inne bis Apotheker*innen) in der Variable „Beruf – ausgeübte Tätigkeit“ (beruf_gr) im Vergleich zu benachbarten Jahren sehr selten vor. Die Gründe dafür sind nicht bekannt.
- In den Jahren 1975 bis 1977 gab es bisher deutlich zu viele Beschäftigte mit einem Arbeitsort in der niedersächsischen Gemeinde Lahn (Kreis Emsland). Statt im zu erwartenden zweistelligen Bereich gab es pro Jahr bis zu 90.000 Beschäftigtenmeldungen mit diesem Arbeitsort in der Grundgesamtheit der BeH. Ursächlich ist eine historische Fehlzuordnung der Beschäftigtenmeldungen aus der Stadt Lahn. Hierbei handelte es sich um einen nach kurzer Zeit wieder aufgelösten Zusammenschluss der hessischen Gemeinden Wetzlar, Gießen, Heuchelheim, Wettenberg und Lahnau (Kreise Gießen und Lahn-Dill-Kreis). Auf Basis dieser Erkenntnisse und unter der Annahme, dass es keine realen Betriebsumzüge zwischen diesen Regionen gab, wurde auf Ebene der Betriebsnummer folgende Bereinigungsregel umgesetzt: Sobald der Betriebsort in den Jahren 1975 bis 1978 von der Gemeinde Lahn auf eine der aufgeführten hessischen Gemeinden wechselt, wird die frühere Angabe Gemeinde Lahn mit der späteren korrekten Angabe überschrieben. Über diese Regel wird der Überhang deutlich reduziert und die niedersächsische Gemeinde Lahn weist danach in den kritischen Jahren zumindest nur noch unter 2.000 Beschäftigtenmeldungen in der Grundgesamtheit der BeH auf.
Leistungsempfängerhistorik (LeH)
- Für die neuen Bundesländer werden die LeH-Sätze erst ab 1992 vollständig erfasst.
- Die Leistungsbezugsdaten wurden früher auf Magnetbändern gesichert. Aufgrund eines Schadens an einem Magnetband sind die Leistungsbezugsdaten bis einschließlich des Jahres 1980 nur teilweise enthalten. Daher ist für das vorliegende Datenprodukt auch davon auszugehen, dass die Informationen zum Leistungsbezug im genannten Zeitraum nur zum Teil enthalten sind.
- Durch einen internen Systemwechsel kommt es 2004 zu einem Bruch in der Erfassung von Sperr- und Säumniszeiten. Bis 01.07.2004 können Sperr- und Säumniszeiten nur durch den Abmeldegrund im vorhergehenden LeH-Satz identifiziert werden. Danach existiert ein eigener Satz mit täglichem Leistungssatz = 0 für Versagens-, Entziehens- und Ruhezeiten.
Leistungshistorik Grundsicherung (LHG)
- In den Jahren 2005 und 2006 ist die LHG nicht vollständig gefüllt. Es kommt zu erheblichen trägerspezifischen Ausfällen. Im SIAB-R 7523 ist dieser Zeitraum nicht gefüllt.
- Längsschnittuntersuchungen für Personen sind mit Unsicherheiten behaftet, da Umzüge in und aus Gebieten von Trägern mit Lieferproblemen nicht von Änderungen des Status der Leistungsberechtigung unterschieden werden können.
- Auch ab 2007 kommt es hauptsächlich bei zugelassenen kommunalen Trägern immer wieder zu meist einmonatiger trägerspezifischer Untererfassung.
- Im Zusammenhang mit Trägerartwechseln kommt es zu Unter-/Übererfassungen:
- Im Rahmen der Trägergebietsreform vom 01.01.2011 kommt es zu Untererfassungen im Gebiet der Arbeitsagenturen Dessau-Roßlau, Halberstadt, Halle und Sangerhausen.
- Doppelmeldungen aufgrund der Gebietsreformen 2009/2011 und der Trägerformwechsel zum 01.01.2012 und zum 01.01.2013 werden in der IEB bereits soweit möglich bereinigt. Dennoch können Doppelmeldungen auftreten.
- Bei folgenden Jobcentern bestehen Unschärfen bei der Zuordnung von Leistungsfällen:
- zwischen Emden und Norden zwischen September und Dezember 2009
- zwischen Döbeln und Mittelsachsen von Oktober bis Dezember 2012
- zwischen Tirschenreuth und Wunsiedel von November 2012 bis März 2013
- Manche Personen, für die eine LHG-Beobachtung vorliegt, sind vom Leistungsbezug nach SGB II ganz oder teilweise ausgeschlossen, da sie z. B. eine geförderte Ausbildung machen, Altersrente beziehen, in einer stationären Einrichtung untergebracht sind oder Versicherungsleistungen zur Vermeidung von Hilfebedürftigkeit bekommen. Dies betrifft pro Jahr ca. 3 bis 5 Prozent der Fälle. In XSozial kommt es zu trägerspezifischen Untererfassungen dieser Personengruppe. In der SIAB ist der Ausschluss von Leistungen nicht identifizierbar.
- Aufgrund der Meldelogik sind Informationen aus dem Meldeverfahren XSozial nur monatsgenau zuspielbar.
- In der offiziellen Leistungsstatistik der BA werden Meldelücken durch ein statistisches Schätzverfahren auf aggregierter regionaler Ebene ergänzt. In der LHG werden keine ergänzenden Datensätze bereitgestellt. Ein Vergleich der IEB mit der Leistungsstatistik ist daher z.T. nur eingeschränkt möglich
Arbeitsuchendenhistoriken (ASU/XASU)
Die im Folgenden aufgeführten Qualitätshinweise beziehen sich nach Schmucker et al. (2023) entsprechend separat auf die beiden Ausgangsdatenquellen der Arbeitsuchendenhistoriken, ASU und XASU. Hierbei ist zu beachten, dass diese Quellen im SIAB-R 7523 aus Datenschutzgründen zusammengefasst ausgewiesen werden, und damit die Nachvollziehbarkeit der jeweiligen Hinweise in den Daten eingeschränkt ist.
ASU
- Die registrierten Zeiten der Arbeitsuche der Quelle ASU können ab 1997 als vollständig angesehen werden. Im SIAB-R 7523 ist der Zeitraum davor nicht gefüllt.
- Mit der Einführung des SGB II zum 01.01.2005 werden arbeitsuchende Personen nicht mehr vollständig mit BA-Verfahren erfasst. Die Quelle ASU berücksichtigt ab diesem Zeitpunkt nur noch Personen, die von der BA im Rechtskreis SGB III (Arbeitsförderung), oder von ARGEn, gE bzw. gT im Rechtskreis SGB II (Grundsicherung) betreut werden.
- Von Mitte 2005 bis Mitte 2006 wurde in der BA das EDV-Verfahren coArb, aus dem die Arbeitsuchendendaten stammen, durch das Verfahren VerBIS abgelöst. Ab Juli 2005 wurde coArb erstmals in der Agentur Wiesbaden als Pilotprojekt, ab Dezember 2005 dann sukzessive in mehreren Tranchen in allen Arbeitsagenturen durch VerBIS ersetzt. Viele der erfassten Merkmale wurden in den beiden Systemen in unterschiedlicher Differenziertheit und unterschiedlicher qualitativer Gewichtung abgefragt. Die Integration dieser Merkmale in die IEB gestaltet sich daher schwierig und ist nur durch die Anwendung eines speziellen Verfahrens (Mapping) möglich. Leider kann durch das Mapping keine vollständige Umsetzung der betroffenen Merkmale von coArb auf VerBIS erreicht werden, sodass sich bei einigen Merkmalen die Ausprägungen „Keine Angabe“, „Sonstiges“ oder „Missing“ ungewöhnlich häufen. Im SIAB-R 7523 ist dieser Zeitraum nicht gefüllt.
- Das bis Juni 2006 genutzte Verfahren coArb unterstützte ausschließlich die Vermittlung von Arbeitslosen und Arbeitsuchenden. Lückenhaft erfasst wurden auch Daten zu Personen, die sich lediglich beraten lassen wollten. Die Daten der Berufsberatung wurden in einem separaten System gehalten. Mit VerBIS erweiterten sich die Ausprägungen des Arbeitsuche-Status um „Ratsuchende“ und Personen „ohne Status“. Zu Letzteren gehören ALG-II-Leistungsberechtigte, die eingeschränkt für die Arbeitsvermittlung verfügbar sind. Ihre Erfassung in VerBIS gilt erst seit Januar 2008 als weitgehend vollständig.
- Ein Wechsel der Grundsicherungsträger oder des Wohnorts führen nicht zu einem neuen ASU-Satz, die Merkmalsausprägung jeweils zu Beginn einer Episode wird fortgeführt. Mit zunehmender Dauer des Spells wird also das Risiko größer, dass Träger oder Wohnort nicht mehr zutreffend sind.
- Der Arbeitsuche-Status wird nachträglich kaum korrigiert, weshalb die Fallzahlen mit der BA-Statistik bis 2005 weitgehend übereinstimmen. Seit Frühjahr 2011 werden die Arbeitsuchendendaten aus BA-Verfahren und XSozial in der integrierten Arbeitslosenstatistik konsolidiert verarbeitet. Hier kann es zu größeren Abweichungen kommen. Am aktuellen Rand sind die Bestandsdaten jedoch identisch.
XASU
- Im SUF ist ab 2007 von einer Vollständigkeit der XASU-Meldungen von den zugelassenen kommunalen Trägern in den IEB auszugehen. Davor zeigen sich teils systematische Untererfassungen. Im SIAB-R 7523 ist dieser Zeitraum nicht gefüllt.
- Auch in den Jahren ab 2007 sind analog zu den Leistungsdaten (LHG) immer wieder einzelne Monate von Lieferausfällen betroffen.
- Punktuell kann es auch zu Übererfassungen kommen. Hierfür kann eine Vielzahl technischer Probleme verantwortlich sein, u.a. systematisch nicht erfolgte Abmeldungen, falsche Entstornierungen und parallele Arbeitsuchendmeldungen in mehreren Kreisen.
- Verschiedene Merkmale weisen für die XASU zum Teil nur einen sehr geringen Füllgrad auf. Hiervon betroffen sind unter anderem die Merkmale „Schulabschluss“ und „Abmeldegrund/Abgabegrund/Beendigungsgrund“. Die Füllgrade dieser Merkmale verbessern sich zwar im Zeitablauf, bleiben aber dennoch zum Teil unbefriedigend. Das Merkmal „Beruf“ ist nahezu für den gesamten zur Verfügung stehenden Zeitraum in der XASU nicht gefüllt. Daher wird dieses Merkmal in der Quelle (X)ASU auf missing gesetzt.
- Bei etlichen Trägern (Kreisen) erscheint der Anteil der gemeldeten Arbeitsuchenden an den gemeldeten erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in den IEB durchgängig oder zeitweise unplausibel hoch. Gründe dafür könnten eine möglicherweise fehlerhafte Bestimmung des Status „Nichtarbeitslos, arbeitsuchend“ oder eine technisch fehlerhafte Übermittlung mit hohem Anteil an Nachmeldungen bei diesen Trägern sein.
- Die träger- und zeitraumabhängige Plausibilität der XASU-Angaben sollte jeweils unter Berücksichtigung der Untersuchungsfrage vor der Verwendung geprüft werden.
- Aufgrund der Meldelogik sind Informationen aus dem Meldeverfahren XSozial nur monatsgenau zuspielbar.
- Durch Unterschiede in Konsolidierungsregeln, Zeitbezügen und regionalen Zuordnungen kann es zu Unterschieden zu den veröffentlichten BA-Statistiken kommen.
Maßnahmeteilnahmehistoriken (MTH/XMTH)
Die im Folgenden aufgeführten Qualitätshinweise beziehen sich nach Schmucker et al. (2023) entsprechend separat auf die beiden Ausgangsdatenquellen der Maßnahmeteilnahmehistoriken, MTH und XMTH. Hierbei ist zu beachten, dass diese Quellen im SIAB-R 7523 aus Datenschutzgründen zusammengefasst ausgewiesen werden, und damit die Nachvollziehbarkeit der jeweiligen Hinweise in den Daten eingeschränkt ist.
MTH
- Die MTH sind für Maßnahmen mit einem Eintrittsdatum vor dem 01.01.2000 unvollständig. Im SIAB-R 7523 ist dieser Zeitraum nicht gefüllt.
- Zum 01.01.2005 kommt es zu einem Bruch, da mit Einführung des SGB II Maßnahmeteilnehmende auf verschiedene Träger aufgeteilt wurden (siehe Abschnitte 2.5 und 4.1.2).
- Die MTH enthält nur Meldungen, die in BA-Verfahren gebucht sind. Deren Nutzung nimmt in Arbeitsgemeinschaften/Getrennten Trägerschaften/getrennten Aufgabenwahrnehmungen zwischen 2005 und 2007 kontinuierlich zu. Ab März 2007 sind die Meldungen für diese Träger komplett. Meldungen, die zugelassene kommunale Träger über den Standard XSozial übermitteln, finden sich in der XMTH. Im SIAB-R 7523 ist der Zeitraum 2005 bis 2007 für die Maßnahmeteilnahmehistoriken nicht gefüllt.
- Durch die Neuorganisation von SGB-II-Trägern 2011-2014 (siehe Abschnitt 4.1.2) kann es zur Aufspaltung der Dokumentation von Maßnahmeteilnahmen in der MTH und XMTH kommen, wenn es zu einer Umstellung des Meldeverfahrens kommt.[1] Dies kann sich in einem Split des Maßnahmespells, aber auch in Dopplungen niederschlagen (siehe Abschnitt 3.1.6).
- Bei Meldungen zum Überbrückungsgeld wird zum Teil die maximal zulässige Dauer von einem halben Jahr überschritten. Dies kann in den meisten Fällen durch eine Voreinstellung der Eingabemaske im Erfassungssystem erklärt werden.
- Die MTH wird um Bewerbermerkmale (z. B. „Ausbildung“) aus anderen BA-Verfahren ergänzt. Für diese Merkmale erfolgte im Jahr 2006 die Umstellung des operativen Verfahrens von coArb auf VerBIS. Es gelten hier die gleichen Qualitätseinschränkungen wie für die ASU.
XMTH
- In den Jahren 2005 bis 2007 sind die Meldungen von Maßnahmeteilnahmen lückenhaft. Die Höhe der Untererfassung ist wegen fehlender bzw. ungenauer Vergleichszahlen unklar. Im SIAB-R 7523 ist dieser Zeitraum nicht gefüllt.
- Ca. 13% aller Grundsicherungsträger melden von 2005 bis Anfang 2017 fast keine kommunalen Eingliederungsleistungen (vormals Flankierende Leistungen), die u.a. in der zusammengefassten Kategorie „sonstige Förderung“ enthalten sind. Viele weitere Jobcenter melden nur zeitweise und / oder nur ausgewählte Arten. Das führt zu einer Untererfassung der „sonstigen Förderung“.
- Übererfassung von Teilnahmen: Die Gesamtbestände wirken ab Ende 2008 stabil. Bei der Mehrzahl der Träger sind aber auch danach zeitweise auffällige Lieferprofile zu registrieren, die Zweifel an der Qualität wecken. Erst die Einführung der XSozial-Förder-ID im Jahr 2009 und die mittlerweile mehrjährige Erfahrung aller Beteiligten stabilisieren das Meldegeschehen und die daran anschließende Datenverarbeitung. Auch die ab 2012 neu hinzukommenden zkT melden weit überwiegend unauffällig, so dass Umfang und Dauer mutmaßlicher Übererfassung merklich zurückgehen.
- Durch die Neuorganisation von SGB-II-Trägern 2011-2014 (siehe Abschnitt 4.1.2) kann es zur Aufspaltung der Dokumentation von Maßnahmeteilnahmen in der MTH und XMTH kommen, wenn es zu einer Umstellung des Meldeverfahrens kommt. Dies kann sich in einem Split des Maßnahmespells, aber auch in Dopplungen niederschlagen (siehe Abschnitt 3.1.6).
- Die über monatliche Stichtagsauszählungen in der XMTH erhaltenen Zahlen bzw. Personen unterscheiden sich in mehrfacher Hinsicht von den veröffentlichten BA-Statistiken.
9 Siehe Paulus/Matthes, 2013, für Details zur Klassifikation der Berufe 2010.
10 Die im Rahmen des Meldeverfahrens eingesetzten Prüfprogramme ließen bis einschließlich Mai 2012 leere Angaben beim Tätigkeitsschlüssel 2010 zu.
11 Weitere Informationen zur Gebietsstruktur der SGB-II-Träger und relevanten Änderungen finden sich unter: https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Grundlagen/Klassifikationen/Regionale-Gliederungen/Gebietsstruktur-Traeger-Grundsicherung-Nav.html
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6. Literatur
Das Literaturverzeichnis enthält alle im Text sowie in den Variablebeschreibungen innerhalb des Metadatenportals genannten Quellen.
Bender, Stefan / Hilzendegen, Jürgen / Rohwer, Götz / Rudolph, Helmut (1996): Die IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-1990. Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 197, Nürnberg. Bertat, Thomas / Dundler, Agnes / Grimm, Christopher / Kiewitt, Jochen / Schomaker, Christine / Schridde, Dr. Henning / Zemann, Dr. Christian (2013): Neue Erhebungsinhalte 'Arbeitszeit', 'ausgeübte Tätigkeit' sowie 'Schul- und Berufsabschluss' in der Beschäftigungsstatistik. Methodenbericht, Bundesagentur für Arbeit – Statistik, URL: https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Grundlagen/Methodik-Qualitaet/Methodenberichte/Beschaeftigungsstatistik/Generische-Publikationen/MB-Arbeitszeit-ausgeuebte-Taetigkeit-Schul-und-Berufsabschluss.pdf?__blob=publicationFile&v=4 (Zugriff: 20.05.2025).
Bundesagentur für Arbeit (Hrsg.) (2005): Schlüsselverzeichnis für die Angaben zur Tätigkeit in den Meldungen zur Sozialversicherung. Ausgabe Januar 2005, Nürnberg.
Bundesagentur für Arbeit (Hrsg.) (2007): Handbuch für die Betriebsnummernvergabe und –pflege im Rahmen des Meldeverfahren zur Sozialversicherung. Ausgabe Dezember 2007, Nürnberg.
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Bundesanstalt für Arbeit (1988): Klassifikation der Berufe – Systematisches und Alphabetisches Verzeichnis der Berufsbenennung, Nürnberg. URL: https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Grundlagen/Klassifikationen/Klassifikation-der-Berufe/KldB1975-1992/Generische-Publikationen/KldB1988-Systematisches-und-alphabetisches-Verzeichnis-der-Berufsbenennungen-PDF.pdf?__blob=publicationFile&v=12 (Zugriff: 20.05.2025).
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Drechsler, Jörg/ Ludsteck, Johannes/ Moczall, Andreas (2023): Imputation der rechtszensierten Tagesentgelte für die BeH. FDZ-Methodenreport 05/2023 (de), Nürnberg, DOI:10.5164/IAB.FDZM.2305.de.v1
Eberle, Johanna/ Jacobebbinghaus, Peter/ Ludsteck, Johannes/ Witter, Julia (2011): Generation of time-consistent industry codes in the face of classification changes * Simple heuristic based on the Establishment History Panel (BHP). FDZ Methodenreport, 05/2011 (en), Nürnberg.
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Ganzer, Andreas/ Schmucker, Alexandra/ Wolter, Stefanie (2024): Betriebs-Historik-Panel 1975–2023. FDZ-Datenreport 09/2024 (de), Nürnberg. DOI: 10.5164/IAB.FDZD.2409.de.v1Ludsteck, Johannes/ Thomsen, Ulrich (2016): Imputation of the Working Time Information for the Employment Register Data. FDZ Methodenreport 01/2016 (en), Nürnberg.
Meinken, Holger/ Koch, Iris (2004): BA-Beschäftigtenpanel 1998-2002. Codebuch, Nürnberg.
Müller, Walter/ Blien, Uwe/ Knoche, Peter/ Wirth, Heike, et al. (1991): Die faktische Anonymität von Mikrodaten; Band 19 der Schriftreihe Forum der Bundesstatistik herausgegeben vom Statistischen Bundesamt; Stuttgart.
Paulus, Wiebke/ Matthes, Britta (2013): Klassifikation der Berufe * Struktur, Codierung und Umsteigeschlüssel. FDZ-Methodenreport, 08/2013 (de), Nürnberg.
Schmucker, Alexandra/ Seth, Stefan/ vom Berge, Philipp (2023): Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) 1975 - 2021. FDZ-Datenreport, 02/2023 (de), Nürnberg. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2302.de.v1
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Statistik der Bundesagentur für Arbeit (2021): Grundlagen: Methodenbericht – Einführung der „Klassifikation der Berufe 2010 – über-arbeitete Fassung 2020“ in die Arbeitsmarktstatistiken, Nürnberg. URL: https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Grundlagen/Methodik-Qualitaet/Methodenberichte/Uebergreifend/Generische-Publikationen/Methodenbericht-Klassifikation-Berufe-ueberarbeitete-Fassung.pdf?__blob=publicationFile&v=4 (Zugriff: 20.05.2025).
Stüber, Heiko/ Dauth, Wolfgang/ Eppelsheimer, Johann (2023): A guide to preparing the sample of integrated labour market biographies (SIAB, version 7519 v1) for scientific analysis. Journal for Labour Market Research, Volume 57, Article number: 7. https://doi.org/10.1186/s12651-023-00335-w.
Thomsen, Ulrich/ Ludsteck, Johannes/ Schmucker, Alexandra (2018): Skilled or unskilled - Improving the information on qualification for employee data in the IAB Employee Biography. FDZ-Methodenreport, 09/2018 (en), Nürnberg.
Wermter, Winfried/ Cramer, Ulrich (1988): Wie hoch war der Beschäftigtenanstieg seit 1983? – Ein Diskussionsbeitrag aus der Sicht der Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 4/88, S. 468-482.
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7. Anhang
A1 Übersicht Datumsanpassungen und Löschungen
Tabelle A1: Übersicht Datumsanpassungen und Löschungen bei der Aufbereitung des SIAB-R 7519
Beginn- und Enddatum Satz Datumsan-gabe nach Zensierung BeH LeH LHG (X)ASU (X)MTH 1975-2023 1975-2023 2007-2023 1997-2004; 2007-2023 2000-2004; 2007-2023 Lö-schungen Beginn- und Enddatum zwischen 01.01.2005 und 31.12.2006 - X X Beginn- und Enddatum vor 01.01.1997 - X Beginn- und Enddatum vor 01.01.2000 X Beginn- und Enddatum vor 01.01.2007 - X Links-zensie-rungen Beginn-datum zwischen 01.01.2005 und 31.12.2006,
Enddatum nach 01.01.2007Beginn-datum 01.01.2007 X X X Rechts-zensie-rungen Beginn-datum vor 31.12.2004, Enddatum zwischen 01.01.2005 und 31.12.2006 Enddatum
31.12.2004X X Links- u. Rechts-zensie-rungen Beginn-datum vor 31.12.2004, Enddatum nach 31.12.2006 Enddatum
Satz 1
31.12.2004;
Beginn-datum Satz 2
01.01.2007X X A2 Vergleich SIAB 7523 und SIAB-R 7523
Tabelle A2: Reduktion der Personenzahl im Zuge der Aufbereitung des SIAB-R 7523
Ausgangsdatei: Anzahl Personen SIAB 7519 2.060.628 100,0% 1 Löschen von Sätzen in allen Quellen, die vor Alter 17 enden oder die nach Alter 62 beginnen 2.016.836 97,9% -2,1% 2 Löschen von ASU-Sätzen, die vor 1997 enden und MTH-Sätzen, die vor 2000 enden
Löschen von LHG, XASU, XMTH-Sätzen, die vor 2007 enden
Löschen von ASU- und MTH-Sätzen, die nach 2004 beginnen und vor 2007 enden
2.012.471 97,7% -0,2% Anzahl Personen SIAB-R 7523 2.012.471 97,7%% -2,3% A3 Umschlüsselungstabellen vergröberter Merkmale im Vergleich zur schwach anonymisierten Version der SIAB 7523
Tabelle A3: Merkmalsumschlüsselung „Quelle des Satzes“ (quelle_gr)
SIAB 7523 SIAB-R 7523 (SUF) Merkmalsausprägung 1 1 BeH Beschäftigtenhistorik 2 2 LeH Leistungsempfängerhistorik 3 3 LHG Leistungshistorik Grundsicherung 4, 5 4 (X)MTH Maßnahmeteilnahmehistoriken 6, 7 5 (X)ASU Arbeitsuchendenhistoriken Tabelle A4: Merkmalsumschlüsselung „Ausbildung“ (ausbildung_gr)
SIAB 7521 SIAB-R 7523 (SUF) Merkmalsausprägung 1, 7, 8 1 ohne (anerkannte) abgeschlossene Berufsausbildung 2, 3, 4, 9 2 betriebliche / schulische Ausbildung 5, 6, 10, 11-21, 23-20 3 Akademische Ausbildung Tabelle A5: Merkmalsumschlüsselung „Erwerbsstatus“ (erwstat_gr)
SIAB 7523 SIAB-R 7523 (SUF) Merkmalsausprägung 101, 140,143 1 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 102, 141, 121, 122 2 Auszubildende ab 1999: 109, 209 3 Geringfügig Beschäftigte ab 1999: 103, 142 4 Beschäftigte in Altersteilzeit ab 1999: 105, 106 5 Praktikanten und Werkstudenten 104, 112, 118 - 120, 123, 124, 149, 201, 203, 205, 599
vor 1999: 103, 105, 106, 109, 118, 142, 205, 209
6 Sonstiger Beschäftigungsstatus 11 11 Arbeitslosengeld 12 12 Arbeitslosenhilfe 13 13 Unterhaltsgeld 15 14 Beiträge zur privaten Pflegeversicherung 31, 41, 51 21 Arbeitslos (ALO) 32 22 Arbeitslos - arbeitsunfaehig bis 42 Tage (ALO-AU) 33, 43, 53 23 Nicht arbeitslos arbeitssuchend (NALO) 34, 44, 54, 35, 55 (bis 2005) 24 Nicht arbeitssuchend - ohne Status (NASU) 35, 55 25 Ratsuchend (RASU) 2, 8 31 Minderjährige erwerbsfähige Person 1, 6, 7 32 Volljährige erwerbsfähige Person 10001 41 Aktivierung und berufliche Eingliederung 10002 42 Aufnahme einer Erwerbstätigkeit 10003 43 Berufswahl und Berufsausbildung 10004 44 Aufnahme einer Erwerbstätigkeit 10006 46 Beschäftigung schaffende Maßnahmen 10007 47 Freie Förderung 10008 48 Sonstige Förderung
Tabelle A6: Merkmalsumschlüsselung „Abmeldegrund / Abgabegrund / Beendigungsgrund“ (grund_gr)SIAB 7521 SIAB-R 7523 (SUF) Merkmalsausprägung 130, 149
vor 1999: 131, 132, 134 - 1400 Abmeldung wg. Ende Beschäftigung ab 1999: 131 1 Abmeldung wg. Krankenkassenwechsel (ab ´99) ab 1999: 132 2 Abmeldung wg. Beitragsgruppenwechsel (ab ´99) ab 1999: 134, 135 3 Abmeldung wg. Unterbrechung der Beschäftigung >1 Monat (auch Arbeitskampf) (ab ´99) ab 1999: 136 4 Abmeldung wg. Wechsel im Entgeltabrechnungssystem (ab ´99) ab 1999: 140 5 Gleichzeitige Ab- u. Anmeldung wg. Ende der Beschäftigung (ab ´99) 150, 170 6 Jahresmeldung Beschäftigung 151 7 Unterbr.-meld. wg. Entgeltersatzlstg. ab 1999: 152, 153 8 Unterbr.-meld. wg. Erziehungsurlaub/gesetzl. Dienstpflicht 154 9 Sonderzahlungen 133, 155 - 157, 159, 171, 172; vor 1999: 152, 153
10 Abmeldung wg. sonstiger Gründe 1101, 1163 20 Arbeitsaufnahme 1100, 1104, 1105, 1113, 1120, 1121, 1138, 1140, 1145, 1147, 1151, 1152, 1155, 1164, 1167 21 Anspruch auf andere Leistung 1106, 1107, 1110, 1135, 1136, 1137, 1139, 1146, 1149, 1150, 1154, 1156, 1157, 1161, 1169, 1170, 1171 22 Steht dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung 1114 23 Mutterschaftsgeld 1125, 1159 24 Ablauf/Abbruch der Maßnahme 1102, 1108, 1116, 1119, 1123, 1127, 1130, 1141, 1148 26 Anspruch erschöpft/Bewilligungsabschnitt ausgelaufen 1103, 1109, 1111, 1115, 1118, 1122, 1126, 1128, 1131, 1132, 1134, 1142, 1143, 1144, 1153, 1158, 1160, 1162, 1165, 1166, 1168, 1174, 1175, 1176, 1177, 1178, 1179, 1180, 1181 27 Sonstige Gründe 231, 236, 261, 279, 288, 289, 312 30 Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik 237, 238, 266, 301 31 Beschäftigung (selbst gesucht) 229, 230, 232, 233, 234, 235, 260, 262, 263, 264, 280, 285, 286, 298, 302, 303 32 Vermittlung in Beschäftigung durch Dritte 282, 305 33 Beschäftigung/Erwerbstätigkeit ohne nähere Angabe 247, 246, 267, 306 34 Selbstständigkeit 253, 268, 307, 315, 325 35 Wehr- und Zivildienst, Wehrübung, Soldat, Beamter
Ab 2021 nicht mehr ausgewiesen
241, 252, 276, 284, 308, 309, 310 36 Erwerbs- oder Arbeitsunfähigkeit (Krankheit, Mutterschutz), Nichterwerbstätigkeit, Ausscheiden aus Erwerbsleben 242, 256, 265, 304 37 Wiedereinstellung/Verbleib beim gleichen Arbeitgeber 239,243,270,271,283,321,322,323,324,327 38 Betriebliche Ausbildung oder Weiterbildung, sonstige Ausbildung 240,249,269,316 39 Schulische Ausbildung, Studium 245,277,281,329 40 Trägerwechsel 244,251,274,318,326 41 Fehlende Mitwirkung oder Verfügbarkeit 255,328 42 Beendigung der Hilfebedürftigkeit 250,275,317,330,331 43 Sonderregelungen 227,228,248,254,273,278,287,290,291,311,313,314,319,320 44 Sonstige Gründe 300,399 45 DS durch Splittung erzeugt 501 50 Arbeitsaufnahme 505 51 Ausbildung, Studium 506 52 Umzug 507 53 Eigene Abmeldung 508 54 Ende Leistungsfortzahlung 509, 513 55 Altersrente, 65. Lebensjahr 514 56 Ablauf des Bewilligungszeitraums 515 57 Wegfall der Erwerbsfähigkeit 516 58 Wegfall der Hilfebedürftigkeit 502 - 504, 510 - 512 59 Sonstige Gründe Tabelle A7: Merkmalsumschlüsselung „Beruf – ausgeübte/letzte Tätigkeit (KldB 1988)“ (beruf_gr)
SIAB 7523 SIAB-R 7523 (SUF) Merkmalsausprägung 011, 012, 013, 014, 015, 016, 017, 018, 019, 020, 021, 022, 023, 024, 025, 026, 027, 028, 029, 030, 031, 032, 041, 042, 043, 044 1 Landwirte bis Tierpfleger und verwandte Berufe 051, 052, 053, 054, 055, 056, 057, 058, 059, 060, 061, 062 2 Gärtner, Gartenarbeiter bis Waldarbeiter, Waldnutzer 071, 072, 073, 074, 075, 076, 077, 078, 079, 080, 081, 082, 083, 084, 085, 086, 087, 088, 089, 090, 091, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107, 108, 109, 110, 111, 112 3 Bergleute bis Formstein-, Betonhersteller 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 131, 132, 133, 134, 135 4 Keramiker bis Glasbearbeiter, Glasveredler 141 5 Chemiebetriebswerker 142, 143, 144 6 Chemielaborwerker bis Vulkaniseure 151 7 Kunststoffverarbeiter 161, 162, 163, 164 8 Papier-, Zellstoffhersteller bis sonstige Papierverarbeiter 171, 172, 173, 174 9 Schriftsetzer bis Flach-, Tiefdrucker 175, 176, 177 10 Spezialdrucker, Siebdrucker bis Druckerhelfer 181, 182, 183, 184 11 Holzaufbereiter bis Korb-, Flechtwarenmacher 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197, 198, 199, 200, 201, 202, 203 12 Eisen-, Metallerzeuger, Schmelzer bis Halbzeugputzer und sonstige Formgießerberufe 211, 212, 213 13 Blechpresser, -zieher, -stanzer bis sonstige Metallverformer (spanlose Verformung) 221 14 Dreher 222, 223, 224 15 Fräser bis Bohrer 225, 226 16 Metallschleifer bis übrige spanende Berufe 231, 232, 233, 234, 235, 242, 243, 244 17 Metallpolierer bis Metallkleber und übrige Metallverbinder 241 18 Schweißer, Brennschneider 251, 252, 263 19 Stahlschmiede bis Rohrnetzbauer, Rohrschlosser 261 20 Feinblechner 262 21 Rohrinstallateure 270, 271, 272 22 Schlosser o.n.A. bis Blech-, Kunststoffschlosser 273 23 Maschinenschlosser 274, 275 24 Betriebsschlosser, Reparaturschlosser bis Stahlbauschlosser, Eisenschiffbauer 281 25 Kraftfahrzeuginstandsetzer 282, 283, 284 26 Landmaschineninstandsetzer bis Feinmechaniker 285, 286 27 Sonstige Mechaniker bis Uhrmacher 291, 301, 302 28 Werkzeugmacher bis Edelmetallschmiede 303, 304, 305, 306 29 Zahntechniker bis Puppenmacher, Modellbauer, Präperatoren 311 30 Elektroinstallateure, -monteure 312, 313, 315 31 Fernmeldemonteure, -handwerker bis Funk-, Tongerätemechaniker 314 32 Elektrogerätebauer 321 33 Elektrogeräte-, Elektroteilemontierer 322 34 Sonstige Montierer 323 35 Metallarbeiter o.n.a. 331, 332, 333, 334, 335, 336, 337, 338, 339, 340, 341, 342, 343, 344, 345, 346, 371, 372, 373, 374, 375, 376, 377, 378 36 Spinner, Spinnvorbereiter bis Fellverarbeiter 351, 352, 353, 354, 355, 356, 357, 358, 359, 360, 361, 362 37 Schneider bis Textilausrüster 391, 392 38 Backwarenhersteller bis Konditoren 401, 402, 403 39 Fleischer bis Fischverarbeiter 411, 412 40 Köche bis Fertiggerichte-, Obst-, Gemüsekonservierer, -zubereiter 421, 422, 423, 424, 425, 426, 427, 428, 429, 430, 431, 432, 433 41 Weinküfer bis Zucker-, Süßwaren-, Speiseeishersteller 441, 442 42 Maurer bis Betonbauer 451, 453 43 Zimmerer bis Gerüstbauer 452 44 Dachdecker 461, 462 45 Pflasterer, Steinsetzer bis Strassenbauer 463, 464, 465, 466 46 Gleisbauer bis sonstige Tiefbauer 470, 471, 472 47 Bauhilfsarbeiter bis sonstige Bauhilfsarbeiter, Bauhelfer, a.n.g. 481, 482 48 Stukkateure, Gipser, Verputzer bis Isolierer, Abdichter 483, 484, 485, 486 49 Fliesenleger bis Estrich-, Terazzoleger 491, 492, 502, 503, 504 50 Raumausstatter bis sonst. Holz-, Sportgerätebauer 501 51 Tischler 511 52 Maler, Lackierer (Ausbau) 512, 513, 514 53 Warenmaler, -lackierer bis Kerammaler, Glasmaler 521 54 Warenprüfer, -sortierer, a.n.g. 522 55 Warenaufmacher, Versandfertigmacher 531 56 Hilfsarbeiter ohne nähere Tätigkeitsangabe 541, 542, 543, 544, 545, 546 57 Energiemaschinisten bis Baumaschinenführer 547, 548, 549 58 Maschinenwärter, Maschinistenhelfer bis Maschineneinrichter o.n.A. 601 59 Ingenieure des Maschinen- und Fahrzeugbaus 602 60 Elektroingenieure 603 61 Architekten, Bauingenieure 604, 605, 606, 607 62 Vermessungsingenieure bis sonstige Ingenieure 611, 612 63 Chemiker, Chemieingenieure bis Physiker, Physikingenieure, Mathematiker 621 64 Maschinenbautechniker 622, 623 65 Techniker des Elektrofaches bis Bautechniker 624, 625, 626, 627 66 Vermessungstechniker bis übrige Fertigungstechniker 628 67 Sonstige Techniker 629 68 Industriemeister, Werkmeister 631, 632 69 Biologischtechnische Sonderfachkräfte bis physikalisch-, mathematisch-technische Sonderfachkräfte 633, 634 70 Chemielaboraten bis Photolaboranten 635 71 Technische Zeichner 681 72 Groß- und Einzelhandelskaufleute, Einkäufer 682 73 Verkäufer 683, 684, 685, 686 74 Verlagskaufleute, Buchhändler bis Tankwarte 687, 688 75 Handelsvertreter, Reisende bis ambulante Händler 691, 692 76 Bankfachleute bis Bausparkassenfachleute 693, 694 77 Krankenversicherungskaufleute (nicht Sozialversicherung) bis Lebens-, Sachversicherungskaufleute 701 78 Speditionskaufleute 702, 703, 704, 705, 706 79 Fremdenverkehrsfachleute bis Geldeinnehmer, -auszahler, Kartenverkäufer, -kontrolleure 711, 712, 713, 715, 716 80 Schienenfahrzeugführer bis Strassenwarte 714 81 Kraftfahrzeugführer 721, 722, 723, 724, 725, 726 82 Nautiker bis Luftverkehrsberufe 731, 732, 733, 734 83 Posthalter bis Telefonisten 741 84 Lagerverwalter, Magaziner 742 85 Transportgeräteführer 743, 744 86 Stauer, Möbelpacker bis Lager-, Transportarbeiter 751 87 Unternehmer, Geschäftsführer, Geschäftsbereichsleiter 752, 753 88 Unternehmensberater, Organisatoren bis Wirtschaftsprüfer, Steuerberater 761, 762, 763 89 Abgeordnete, Minister, Wahlbeamte bis Verbandsleiter, Funktionäre 771, 772 90 Kalkulatoren, Berechner bis Buchhalter 773 91 Kassierer 774 92 Datenverarbeitungsfachleute 781 93 Bürofachkräfte 782, 783 94 Stenographen, Stenotypisten, Maschinenschreiber bis Datentypisten 784 95 Bürohilfskräfte 791, 792 96 Werkschutzleute, Detektive bis Wächter, Aufseher 793, 794 97 Pförtner, Hauswarte bis Haus-, Gewerbediener 801, 802, 803, 804, 805, 806, 807, 808, 809, 810, 811, 812, 813, 814 98 Soldaten, Grenzschutz-, Polizeibedienstete bis Rechtsvollstrecker 821, 822, 823 99 Publizisten bis Bibliothekare, Archivare, Museumsfachleute 831, 832, 833, 834 100 Musiker bis Dekorationen-, Schildermaler 835, 836, 837, 838 101 Künstlerische und zugeordnete Berufe der Bühnen-, Bild-, Tontechnik bis Artisten, Berufssportler, künstlerische Hilfsberufe 841, 842, 843, 844 102 Ärzte bis Apotheker 851, 852 103 Heilpraktiker bis Masseure, Krankengymnasten und verwandte Berufe 853 104 Krankenschwestern, -pfleger, Hebammen 854 105 Helfer in der Krankenpflege 855, 857 106 Diätassistenten, pharmazeutisch-technische Assistenten bis Medizinallaboranten 856 107 Sprechstundenhelfer 861, 863, 891, 892, 893 108 Sozialarbeiter, Sozialpfleger bis Seelsorge-, Kulthelfer 862 109 Heimleiter, Sozialpädagogen 864 110 Kindergärtner, Kinderpfleger 871, 872, 873, 874 111 Hochschullehrer, Dozenten an höheren Fachschulen und Akademien bis Fachschul-, Berufsschul-, Werklehrer 875, 876, 877 112 Lehrer für musische Fächer bis sonstige Lehrer 881, 882, 883 113 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, a.n.g., Statistiker bis Naturwissenschaftler a.n.g. 901, 902 114 Friseure bis sonstige Körperpfleger 911, 912 115 Gastwirte, Hoteliers, Gaststättenkaufleute bis Kellner, Stewards 913 116 Übrige Gästebetreuer 921, 922, 923, 924 117 Hauswirtschaftsverwalter bis mit Haushaltsscheckverfahren gemeldete Arbeitnehmer 931, 932 118 Wäscher, Plätter bis Textilreiniger, Färber und Chemischreiniger 933, 934 119 Raum-, Hausratreiniger bis Glas-, Gebäudereiniger 935, 936, 937 120 Strassenreiniger, Abfallbeseitiger bis Maschinen-, Behälterreiniger und verwandte Berufe Tabelle A8: Merkmalsumschlüsselung „Berufsgruppe – ausgeübte/letzte Tätigkeit (KldB 2010)“ (beruf2010_gr)
SIAB 7523 SIAB-R 7523 (SUF) Merkmalsausprägung 111, 112, 113, 114, 115, 116, 117 1 Land-, Tier- und Forstwirtschaftsberufe 121 2 Gartenbauberufe 122 3 Floristikberufe 211 4 Berg-, Tagebau und Sprengtechnikberufe 212 5 Naturstein- und Mineralaufbereitungs- und -verarbeitungs- und Baustoffherstellungsberufe 213 6 Industrielle Glasherstellungs- und -verarbeitungsberufe 214 7 Industrielle Keramikherstellungs- und -verarbeitungsberufe 221 8 Kunststoff- und Kautschukherstellungs- und -verarbeitungsberufe 222 9 Farb- und Lacktechnikberufe 223 10 Holzbe- und -verarbeitungsberufe 231 11 Papier- und Verpackungstechnikberufe 232 12 Technische Mediengestaltungsberufe 233 13 Fototechnik- und Fotografieberufe 234 14 Drucktechnik- und -weiterverarbeitungs-, Buchbinderberufe 241 15 Metallerzeugungsberufe 242 16 Metallbearbeitungsberufe 243 17 Metalloberflächenbehandlungsberufe 244 18 Metallbau- und Schweisstechnikberufe 245 19 Feinwerk- und Werkzeugtechnikberufe 251 20 Maschinenbau- und Betriebstechnikberufe 252 21 Fahrzeug-, Luft-, Raumfahrt- und Schiffbautechnikberufe 261 22 Mechatronik- und Automatisierungstechnikberufe 262 23 Energietechnikberufe 263 24 Elektrotechnikberufe 271 25 Technische Forschungs- und Entwicklungsberufe 272 26 Technische Zeichner/innen, Konstruktions- und Modellbauberufe 273 27 Technische Produktionsplanungs- und -steuerungsberufe 281 28 Textiltechnik- und -produktionsberufe 282 29 Textilverarbeitungsberufe 283 30 Leder-, Pelzherstellungs- und -verarbeitungsberufe 291 31 Getränkeherstellungsberufe 292 32 Lebensmittel- und Genussmittelherstellungsberufe 293 33 Speisenzubereitungsberufe 311 34 Bauplanungs- und -überwachungs-, Architekturberufe 312 35 Vermessungs- und Kartografieberufe 321 36 Hochbauberufe 322 37 Tiefbauberufe 331 38 Bodenverlegungsberufe 332 39 Maler- und Lackierer-, Stuckateur-, Bauwerksabdichtungs-, Holz- und Bautenschutzberufe 333 40 Aus- und Trockenbau-, Isolierungs-, Zimmerer-, Glaserei-, Rollladen- und Jalousiebauberufe 341 41 Gebäudetechnikberufe 342 42 Klempnerei-, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikberufe 343 43 Ver- und Entsorgungsberufe 411 44 Mathematik- und Statistikberufe 412 45 Biologieberufe 413 46 Chemieberufe 414 47 Physikberufe 421 48 Geologie-, Geografie- und Meteorologieberufe 422 49 Umweltschutztechnikberufe 423 50 Umweltmanagement- und -beratungsberufe 431 51 Informatikberufe 432 52 IT-Systemanalyse-, IT-Anwendungsberatungs- und IT-Vertriebsberufe 433 53 IT-Netzwerktechnik-, IT-Koordinations-, IT-Administrations- und IT-Organisationsberufe 434 54 Softwareentwicklungs- und Programmierungsberufe 511 55 Berufe im technischen Betrieb des Eisenbahn-, Luft- und Schiffsverkehrs 512 56 Berufe in der Überwachung und Wartung der Verkehrsinfrastruktur 513 57 Lagerwirtschafts-, Post- und Zustellungs-, Güterumschlagberufe 514 58 Servicekräfte im Personenverkehr 515 59 Berufe in der Überwachung und Steuerung des Verkehrsbetriebs 516 60 Kaufleute für Verkehr und Logistik 521 61 Fahrzeugführer/innen im Straßenverkehr 522 62 Fahrzeugführer/innen im Eisenbahnverkehr 523 63 Fahrzeugführer/innen im Flugverkehr 524 64 Fahrzeugführer/innen im Schiffsverkehr 525 65 Bau- und Transportgeräteführer/innen 531, 532, 533 66 Schutz-, Sicherheits- und Überwachungsberufe 541 67 Reinigungsberufe 611 68 Einkaufs- und Vertriebsberufe 612 69 Handelsberufe 613 70 Immobilienwirtschafts- und Facility-Management-Berufe 621 71 Verkaufsberufe (ohne Produktspezialisierung) 622 72 Verkaufsberufe Bekleidung, Elektronik, Kraftfahrzeugen und Hartwaren 623 73 Verkaufsberufe Lebensmitteln 624 74 Verkauf von drogerie- und apothekenüblichen Waren, Sanitäts- und Medizinbedarf 625 75 Buch-, Kunst-, Antiquitäten- und Musikfachhandelsberufe 631 76 Tourismus- und Sportberufe 632 77 Hotellerieberufe 633 78 Gastronomieberufe 634 79 Veranstaltungsservice- und -managementberufe 711 80 Geschäftsführer/innen und Vorstände 712 81 Angehörige gesetzgebender Körperschaften und leitende Bedienstete von Interessenorganisationen 713 82 Unternehmensorganisations- und -strategieberufe 714 83 Büro- und Sekretariatsberufe 715 84 Berufe in Personalwesen und -dienstleistung 721 85 Versicherungs- und Finanzdienstleistungsberufe 722 86 Berufe im Rechnungswesen, in Controlling und Revision 723 87 Steuerberatungsberufe 731 88 Rechtsberatungs-, -sprechungs- und -ordnungsberufe 732 89 Verwaltungsberufe 733 90 Medien-, Dokumentations- und Informationsdienstberufe 811 91 Arzt- und Praxishilfen 812 92 Medizinische Laboranten/Laborantinnen 813 93 Gesundheits- und Krankenpflege-, Rettungsdienst- und Geburtshilfeberufe 814 94 Human- und Zahnmedizinische Berufe 816 95 Psychologische und nicht-ärztliche psychotherapeutische Berufe 817 96 Nicht-ärztliche Therapie- und Heilkundeberufe 818 97 Pharmazeutische Berufe 821 98 Altenpflegeberufe 822 99 Ernährungs- und Gesundheitsberatungs-, Wellnessberufe 823 100 Körperpflegeberufe 824 101 Berufe im Bestattungswesen 825 102 Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnikberufe 831 103 Erziehungs-, Sozialarbeits-, Heilerziehungspflegeberufe 832 104 Hauswirtschafts- und Verbraucherberatungsberufe 833 105 Berufe in der Theologie und Gemeindearbeit 841 106 Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen 842 107 Lehrkräfte für berufsbildende Fächer, betriebliche Ausbildung und Betriebspädagogik 843 108 Lehrkräfte und Forscher/innen an Hochschulen 844 109 Lehrkräfte an außerschulischen Bildungseinrichtungen (außer Fahr-, Flug- und Sportlehrkräfte) 845 110 Fahr- und Sportlehrkräfte an außerschulischen Bildungseinrichtungen 912 111 Geisteswissenschaftliche Berufe 913 112 Gesellschaftswissenschaftliche Berufe 914 113 Wirtschaftswissenschaftliche Berufe 921 114 Werbungs- und Marketingberufe 922 115 Öffentlichkeitsarbeitsberufe 923 116 Verlags- und Medienwirtschaftliche Berufe 924 117 Redaktions- und journalistische Berufe 931, 932, 933, 934, 935, 936 118 Produktdesign- und kunsthandwerkliche Berufe, Berufe in der bildenden Kunst, im Musikinstrumentenbau 941 119 Musiker/innen, Sänger/innen und Dirigenten/Dirigentinnen 942 120 Schauspiel-, Tanz- und Bewegungskunstberufe 943 121 Moderations- und Unterhaltungsberufe 944 122 Theater-, Film- und Fernsehproduktionsberufe 945 123 Veranstaltungs-, Kamera- und Tontechnikberufe 946 124 Berufe in der Bühnen- und Kostümbildnerei, Requisite 947 125 Museums-/Ausstellungstechnik- und -managementberufe 11, 12, 14, 815, 911 126 Sonstige Berufe Tabelle A9: Merkmalsumschlüsselung „W08_3 vervollständigt durch Extrapolation/Imputation“ (w08_gen_gr)
SIAB 7523 SIAB-R 7523 (SUF) Branchengruppe Anonymisiert in den Kreisregionen 011 - 032, 051 - 099, 351 - 353, 360 - 390 1 Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei; Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, sonstige Industrie (A, B, D, E) 3103, 5120, 6413, 6434, 7132, 8221, 8421, 9474, 8562, 8563, 8573, 16053 101 - 120, 131 - 152, 161 - 182, 310 - 332 2 Verarbeitendes Gewerbe 1 (CA, CB, CC, CM) 191, 192,201 - 206, 211, 212, 221 - 239, 241 - 259 3 Verarbeitendes Gewerbe 2 (CD, CE, CF, CG, CH) 12052 261 - 268, 271 - 279, 281 - 289, 291 - 309 4 Verarbeitendes Gewerbe 3 (CI, CJ, CK, CL) 3151, 3256, 12052, 12054, 12071 411-439 5 Baugewerbe (F) 451 - 479 6 Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (G) 491 - 532 7 Verkehr und Lagerei (H) 9562 551 - 563 8 Gastgewerbe (I) 3453, 9183, 9573, 9771 581 - 639, 681 - 829 9 Information und Kommunikation; Grundstücks- und Wohnungswesen; Erbringung von freiberufl./wissensch./techn./sonst. Dienstleistungen (J, L, M, N) 641 - 663 10 Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (K) 5512, 7235, 8236, 12071, 13072, 16061 841 - 843 11 Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung (O) 5512 851 - 856 12 Erziehung und Unterricht (P) 3361, 7231, 9375 861 - 889 13 Gesundheitswesen; Heime und Sozialwesen (Q) 900 - 990 14 Sonstige Dienstleistungen (R, S, T, U) 9183 Tabelle A10: Regionalisierung von kreisfreien Städten und Landkreisen, Gebietsstand 31.12.2023 (ao_region)
SIAB 7523 SIAB-R 7523 (SUF) Kreisregion 1002 1002 Kiel, Landeshauptstadt 1003 1003 Lübeck, Hansestadt 1051 1051 Dithmarschen 1053 1053 Herzogtum Lauenburg 1054 1054 Nordfriesland 1055 1055 Ostholstein 1056 1056 Pinneberg 1057 1057 Plön 1058, 1004 1058 Rendsburg-Eckernförde/Neumünster, Stadt 1059, 1001 1059 Schleswig-Flensburg/Flensburg, Stadt 1060 1060 Segeberg 1061 1061 Steinburg 1062 1062 Stormarn 2000 2000 Hamburg, Freie und Hansestadt 3101 3101 Braunschweig, Stadt 3102 3102 Salzgitter, Stadt 3103 3103 Wolfsburg, Stadt 3151 3151 Gifhorn 3153 3153 Goslar 3155, 3255 3155 Northeim/Holzminden 3157 3157 Peine 3158, 3154 3158 Wolfenbüttel/ Helmstedt 3159 3159 Göttingen 3241 3241 Region Hannover 3251, 3401 3251 Diepholz/Delmenhorst, Stadt 3252 3252 Hameln-Pyrmont 3254 3254 Hildesheim 3256 3256 Nienburg (Weser) 3257 3257 Schaumburg 3351 3351 Celle 3352, 3461 3352 Cuxhaven/Wesermarsch 3353 3353 Harburg 3355 3355 Lüneburg 3356 3356 Osterholz 3357 3357 Rotenburg (Wümme) 3358 3358 Heidekreis 3359 3359 Stade 3360, 3354 3360 Uelzen/Lüchow-Dannenberg 3361 3361 Verden 3403 3403 Oldenburg (Oldenburg), Stadt 3404 3404 Osnabrück, Stadt 3451 3451 Ammerland 3452, 3402 3452 Aurich/Emden, Stadt 3453 3453 Cloppenburg 3454 3454 Emsland 3455, 3455 Friesland 3456 3456 Grafschaft Bentheim 3457 3457 Leer 3458 3458 Oldenburg 3459 3459 Osnabrück 3460 3460 Vechtachen 3462, 3405 3462 Wittmund/Wilhelmshaven, Stadt 4011 4011 Bremen, Stadt 4012 4012 Bremerhaven, Stadt 5111 5111 Düsseldorf, Stadt 5112 5112 Duisburg, Stadt 5113 5113 Essen, Stadt 5114 5114 Krefeld, Stadt 5116 5116 Mönchengladbach, Stadt 5117 5117 Mülheim an der Ruhr, Stadt 5119 5119 Oberhausen, Stadt 5120 5120 Remscheid, Stadt 5122 5122 Solingen, Klingenstadt 5124 5124 Wuppertal, Stadt 5154 5154 Kleve 5158 5158 Mettmann 5162 5162 Rhein-Kreis Neuss 5166 5166 Viersen 5170 5170 Wesel 5314 5314 Bonn, Stadt 5315 5315 Köln, Stadt 5316 5316 Leverkusen, Stadt 5334 5334 Städteregion Aachen 5358 5358 Düren 5362 5362 Rhein-Erft-Kreis 5366 5366 Euskirchen 5370 5370 Heinsberg 5374 5374 Oberbergischer Kreis 5378 5378 Rheinisch-Bergischer Kreis 5382 5382 Rhein-Sieg-Kreis 5512 5512 Bottrop, Stadt 5513 5513 Gelsenkirchen, Stadt 5515 5515 Münster, Stadt 5554 5554 Borken 5558 5558 Coesfeld 5562 5562 Recklinghausen 5566 5566 Steinfurt 5570 5570 Warendorf 5711 5711 Bielefeld, Stadt 5754 5754 Gütersloh 5758 5758 Herford 5762 5762 Höxter 5766 5766 Lippe 5770 5770 Minden-Lübbecke 5774 5774 Paderborn 5911 5911 Bochum, Stadt 5913 5913 Dortmund, Stadt 5914 5914 Hagen, Stadt 5915 5915 Hamm, Stadt 5916 5916 Herne, Stadt 5954 5954 Ennepe-Ruhr-Kreis 5958 5958 Hochsauerlandkreis 5962 5962 Märkischer Kreis 5966 5966 Olpe 5970 5970 Siegen-Wittgenstein 5974 5974 Soest 5978 5978 Unna 6411 6411 Darmstadt, Wissenschaftsstadt 6412 6412 Frankfurt am Main, Stadt 6413 6413 Offenbach am Main, Stadt 6414 6414 Wiesbaden, Landeshauptstadt 6431, 6437 6431 Bergstrasse/Odenwaldkreis 6432 6432 Darmstadt-Dieburg 6433 6433 Gross-Gerau 6434 6434 Hochtaunuskreis 6435 6435 Main-Kinzig-Kreis 6436 6436 Main-Taunus-Kreis 6438 6438 Offenbach 6439 6439 Rheingau-Taunus-Kreis 6440 6440 Wetteraukreis 6531 6531 Giessen 6532 6532 Lahn-Dill-Kreis 6533 6533 Limburg-Weilburg 6534 6534 Marburg-Biedenkopf 6535 6535 Vogelsbergkreis 6611 6611 Kassel, Stadt 6631 6631 Fulda 6632 6632 Hersfeld-Rotenburg 6633 6633 Kassel 6634 6634 Schwalm-Eder-Kreis 6635 6635 Waldeck-Frankenberg 6636 6636 Werra-Meissner-Kreis 7111 7111 Koblenz, kreisfreie Stadt 7131 7131 Ahrweiler 7132 7132 Altenkirchen (Westerwald) 7133, 7134 7133 Bad Kreuznach/Birkenfeld 7137 7137 Mayen-Koblenz 7138 7138 Neuwied 7140, 7135 7140 Rhein-Hunsrück-Kreis/Cochem-Zell 7141 7141 Rhein-Lahn-Kreis 7143 7143 Westerwaldkreis 7211 7211 Trier, kreisfreie Stadt 7231 7231 Bernkastel-Wittlich 7232, 7233 7232 Eifelkreis Bitburg-Prüm/Vulkaneifel 7235 7235 Trier-Saarburg 7312 7312 Kaiserslautern, kr.f. Stadt 7314, 7311, 7318 7314 Ludwigshafen am Rhein, Stadt / Frankenthal (Pfalz), kr.f. Stadt/Speyer, kr.f. Stadt 7315 7315 Mainz, kreisfreie Stadt 7331, 7319 7331 Alzey-Worms/Worms, kreisfreie Stadt 7332, 7316 7332 Bad Dürkheim/Neustadt an der Weinstraße, St. 7333, 7336 7333 Donnersbergkreis/Kusel 7334 7334 Germersheim 7335 7335 Kaiserslautern 7337, 7313 7337 Südliche Weinstraße/Landau in der Pfalz, kr.f. Stadt 7338 7338 Rhein-Pfalz-Kreis 7339 7339 Mainz-Bingen 7340, 7317, 7320 7340 Südwestpfalz/Pirmasens, kr.f. Stadt/Zweibrücken, kr.f. Stadt 8111 8111 Stuttgart 8115 8115 Böblingen 8116 8116 Esslingen 8117 8117 Göppingen 8118 8118 Ludwigsburg 8119 8119 Rems-Murr-Kreis 8121 8121 Heilbronn, Stadt 8125 8125 Heilbronn 8126 8126 Hohenlohekreis 8127 8127 Schwäbisch Hall 8128 8128 Main-Tauber-Kreis 8135 8135 Heidenheim 8136 8136 Ostalbkreis 8212 8212 Karlsruhe, Stadt 8215 8215 Karlsruhe 8216, 8211 8216 Rastatt/Baden-Baden 8221 8221 Heidelberg, Stadt 8222 8222 Mannheim, Universitätsstadt 8225 8225 Neckar-Odenwald-Kreis 8226 8226 Rhein-Neckar-Kreis 8231 8231 Pforzheim 8235 8235 Calw 8236 8236 Enzkreis 8237 8237 Freudenstadt 8311 8311 Freiburg im Breisgau, Stadt 8315 8315 Breisgau-Hochschwarzwald 8316 8316 Emmendingen 8317 8317 Ortenaukreis 8325 8325 Rottweil 8326 8326 Schwarzwald-Baar-Kreis 8327 8327 Tuttlingen 8335 8335 Konstanz 8336 8336 Lörrach 8337 8337 Waldshut 8415 8415 Reutlingen 8416 8416 Tübingen 8417 8417 Zollernalbkreis 8421 8421 Ulm, Universitätsstadt 8425 8425 Alb-Donau-Kreis 8426 8426 Biberach 8435 8435 Bodenseekreis 8436 8436 Ravensburg 8437 8437 Sigmaringen 9161 9161 Ingolstadt, Stadt 9162 9162 München, Landeshauptstadt 9171 9171 Altötting 9172 9172 Berchtesgadener Land 9173 9173 Bad Tölz-Wolfratshausen 9174 9174 Dachau 9175 9175 Ebersberg 9176 9176 Eichstätt 9177 9177 Erding 9178 9178 Freising 9179 9179 Fürstenfeldbruck 9181 9181 Landsberg am Lech 9182 9182 Miesbach 9183 9183 Mühldorf a. Inn 9184 9184 München 9185 9185 Neuburg-Schrobenhausen 9186 9186 Pfaffenhofen a.d. Ilm 9187, 9163 9187 Rosenheim/Rosenheim, Stadt 9188 9188 Starnberg 9189 9189 Traunstein 9190, 9180 9190 Weilheim-Schongau/Garmisch-Partenkirchen 9271 9271 Deggendorf 9272, 9276 9272 Freyung-Grafenau/Regen 9273 9273 Kelheim 9274, 9261 9274 Landshut/Landshut, Stadt 9275, 9262 9275 Passau/Passau, Stadt 9277 9277 Rottal-Inn 9278, 9263 9278 Straubing-Bogen/Straubing, Stadt 9279 9279 Dingolfing-Landau 9362 9362 Regensburg, Stadt 9371, 9361 9371 Amberg-Sulzbach/Amberg, Stadt 9372 9372 Cham 9373 9373 Neumarkt i.d. OPf 9374, 9363, 9377 9374 Neustadt a.d. Waldnaab/Weiden i.d. OPf., Stadt/Tirschenreuth 9375 9375 Regensburg 9376 9376 Schwandorf 9471, 9461 9471 Bamberg/Bamberg, Stadt 9472, 9462, 9477 9472 Bayreuth/Bayreuth, Stadt/Kulmbach 9473, 9463 9473 Coburg/Coburg, Stadt 9474 9474 Forchheim 9475, 9464, 9479 9475 Hof/Hof, Stadt/Wunsiedel i. Fichtelgebirge 9476, 9478 9476 Kronach/Lichtenfels 9562 9562 Erlangen, Stadt 9563 9563 Fürth, Stadt 9564 9564 Nürnberg, Stadt 9571, 9561, 9577 9571 Ansbach/Ansbach, Stadt/Weißenburg-Gunzenhausen 9572 9572 Erlangen-Höchstadt 9573 9573 Fürth 9574 9574 Nürnberger Land 9576, 9565 9576 Roth/Schwabach, Stadt 9663 9663 Würzburg, Stadt 9671, 9661 9671 Aschaffenburg/Aschaffenburg, Stadt 9672 9672 Bad Kissingen 9673, 9674 9674 Rhön-Grabfeld/Hassberge 9575 9575 Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim 9676 9676 Miltenberg 9677 9677 Main-Spessart 9678, 9662 9678 Schweinfurt/Schweinfurt, Stadt 9679, 9675 9679 Würzburg/Kitzingen 9761 9761 Augsburg, Stadt 9771 9771 Aichach-Friedberg 9772 9772 Augsburg 9773 9773 Dillingen a.d. Donau 9774 9774 Günzburg 9775 9775 Neu-Ulm 9777, 9762 9777 Ostallgäu/Kaufbeuren, Stadt 9778, 9764 9778 Unterallgäu/Memmingen, Stadt 9779 9779 Donau-Ries 9780, 9763, 9776 9780 Oberallgäu/Kempten (Allgäu), Stadt/Lindau (Bodensee) 10041 10041 Regionalverband Saarbrücken 10042, 10046 10042 Merzig-Wadern/St. Wendel 10043 10043 Neunkirchen 10044 10044 Saarlouis 10045 10045 Saarpfalz-Kreis 11000 11000 Berlin, Stadt 12052 12052 Cottbus, Stadt 12054 12054 Potsdam, Stadt 12060 12060 Barnim 12061 12061 Dahme-Spreewald 12063 12063 Havelland 12064 12064 Märkisch-Oderland 12065 12065 Oberhavel 12066, 12062 12066 Oberspreewald-Lausitz/Elbe-Elster 12067, 12053 12067 Oder-Spree/Frankfurt (Oder), Stadt 12068, 12070 12068 Ostprignitz-Ruppin/Prignitz 12069, 12051 12069 Potsdam-Mittelmark/Brandenburg an der Havel, Stadt 12071 12071 Spree-Neisse 12072 12072 Teltow-Fläming 12073 12073 Uckermark 13003 13003 Rostock, Stadt 13071 13071 Mecklenburgische Seenplatte 13072 13072 Landkreis Rostock 13073 13073 Vorpommern-Rügen 13074, 13004 13074 Nordwestmecklenburg/Schwerin, Landeshauptstadt 13075 13075 Vorpommern-Greifswald 13076 13076 Ludwigslust-Parchim 14511 14511 Chemnitz, Stadt 14521 14521 Erzgebirgskreis 14522 14522 Mittelsachsen 14523 14523 Vogtlandkreis 14524 14524 Zwickau 14612 14612 Dresden, Stadt 14625 14625 Bautzen 14626 14626 Görlitz 14627 14627 Meissen 14628 14628 Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 14713 14713 Leipzig, Stadt 14729 14729 Leipzig 14730 14730 Nordsachsen 15002 15002 Halle (Saale), Stadt 15003 15003 Magdeburg, Stadt 15082, 15001 15082 Anhalt-Bitterfeld/Dessau-Rosslau, Stadt 15083, 15086 15083 Börde/Jerichower Land 15084 15084 Burgenlandkreis 15085 15085 Harz 15087 15087 Mansfeld-Südharz 15088 15088 Saalekreis 15089 15089 Salzlandkreis 15090, 15081 15090 Stendal/Altmarkkreis Salzwedel 15091 15091 Wittenberg 16051 16051 Erfurt, Stadt 16053 16053 Jena, Stadt 16061, 16064 16061 Eichsfeld/Unstrut-Hainich-Kreis 16062, 16065 16062 Nordhausen/Kyffhäuserkreis 16063 16063 Wartburgkreis 16066, 16054 16066 Schmalkalden-Meiningen/Suhl, Stadt 16067 16067 Gotha 16069, 16072 16069 Hildburghausen/Sonneberg 16070 16070 Ilm-Kreis 16071, 16055, 16068 16071 Weimarer Land/Weimar, Stadt/Sömmerda 16073 16073 Saalfeld-Rudolstadt 16074, 16075 16074 Saale-Holzland-Kreis/Saale-Orla-Kreis 16076, 16052, 16077 16076 Greiz/Gera, Stadt/Altenburger Land Abbildung A1: Regionalisierung SIAB-R 7523 (ao_region)
A4 Auszählungen
Der Online-Anhang zum Datenreport stellt detaillierte Übersichten zu den einzelnen Merkmalen im Datenprodukt bereit. Er enthält Labellisten der einzelnen Ausprägungen, Auszählungen sowie Übersichten über den Anteil fehlender Werte (missings) getrennt nach Datenquellen. Sie finden den Anhang in gesonderten Dateien in deutscher und englischer Sprache unter:
https://doku.iab.de/fdz/reporte/2025/DR_06-25_frequencies_labels_de.zip
A5 Abkürzungsverzeichnis
Abkürzung Beschreibung ALG Arbeitslosengeld ARGE Arbeitsgemeinschaft ASU Arbeitsuchendenhistorik A2LL Arbeitslosengeld II – Leistungen zum Lebensunterhalt BA Bundesagentur für Arbeit BeH Beschäftigtenhistorik BfA Bundesversicherungsanstalt für Angestellte BG Bedarfsgemeinschaft BHP Betriebs-Historik-Panel coArb Computerunterstützte Arbeitsvermittlung
(operatives Verfahren zur Verwaltung der Vermittlung (Altverfahren))
DEÜV Verordnung über die Erfassung und Übermittlung von Daten für die Träger der Sozialversicherung – Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung DEVO Zweite VO über die Erfassung von Daten für die Träger der Sozialversicherung und für die BA – Datenerfassungs-Verordnung DIM Daten- und IT-Management DÜVO Zweite VO über die Datenübermittlung auf maschinell verwertbaren Datenträgern im Bereich der Sozialversicherung und der BA – Datenübermittlungs-Verordnung DWH Data Warehouse EDV Elektronische Datenverarbeitung FDZ Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit am IAB FELEG Gesetz zur Förderung der Einstellung der landwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit gAw Träger mit getrennter Aufgabenwahrnehmung gE Gemeinsame Einrichtungen gT Getrennte Trägerschaft IAB Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IEB Integrierte Erwerbsbiografien LeH Leistungsempfängerhistorik LHG Leistungshistorik Grundsicherung LVA Landesversicherungsanstalt MTH Maßnahmeteilnahmehistorik NACE Nomenclature génerale des activités économiques dans les communautés européennes NUTS Nomenclature des unités territoriales statistiques SGB Sozialgesetzbuch SIAB Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien SUF Scientific Use File VerBIS Vermittlungs- und Beratungsinformationssystem XASU Arbeitsuchendenhistorik aus XSozial-BA-SGB II XMTH Maßnahmeteilnahmehistorik aus XSozial-BA-SGB II zkT Zugelassene kommunale Träger